Aktien New York Ausblick

Kurse trotzen Konfliktverschärfung im Nahen Osten 03.06.2026, 14:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 51.027,83 PKT -0,58 % Ariva Indikation
US Tech 100 30.495,43 PKT -0,55 % Ariva Indikation

Die US-Börsen dürften sich zur Wochenmitte zunächst weitgehend auf ihrem Rekordniveau behaupten - trotz zunehmender Spannungen zwischen USA und Iran, weiter anziehender Ölpreise und neuer Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump. Dass Amerikas Privatwirtschaft dem Dienstleister ADP zufolge im Mai ein wenig mehr neue Stellen geschaffen hat als prognostiziert, sorgte nur für einen kleinen Stimmungsdämpfer. Am Freitag steht der Arbeitsmarktbericht der Regierung an, der wegen seiner Bedeutung für die US-Geldpolitik viel Beachtung findet.

Beim dank der Halbleiter-Hausse stark gelaufenen Nasdaq 100 US6311011026 ist am Mittwoch sogar eine weitere Bestmarke möglich: Der Broker IG taxierte den technologielastigen Auswahlindex eine Stunde vor Handelsbeginn 0,1 Prozent höher auf 30.698 Punkte. Der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 wird hingegen 0,3 Prozent im Minus bei 51.132 Punkten erwartet.

Obwohl die USA und der Iran über eine Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe verhandeln, lieferten sich beide Seiten schwere Feuergefechte. Dennoch sehen Marktexperten wie etwa Amanda Lyons von der US-Investmentfirma Energy Group Capital noch Spielraum für weiter steigende Aktienkurse.

Als Treibstoff im schon stark gelaufenen Technologiesektor dürften mögliche Rekord-Börsengänge mehrerer Tech-Riesen in den kommenden Monaten dienen. Neben dem Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk wollen auch die KI-Firma Anthropic und deren Konkurrentin OpenAI, die hinter dem Chatbot ChatGPT steht, den Sprung auf das Parkett wagen. Dies sei ein starker Vertrauensindikator für die Märkte, betonte Nataliia Lipikhina, die die Aktienstrategie für die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) bei JPMorgan Private Bank verantwortet.

Dass Trump insgesamt 60 Ländern mit neuen Zöllen droht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften, beinhalte zwar Risiken für die Märkte, so die Expertin. "Aber die Anleger haben aus dem letzten Jahr ein Drehbuch dafür, wie sich die Lage entwickeln könnte. Die entscheidende Frage ist, wie viel von den Kosten die Unternehmen weitergeben können."

Bei Marvell Technology US5738741041 hält die Euphorie zur Wochenmitte an. Die Aktien des Halbleiterkonzerns, den Nvidia-Chef Jensen Huang vortags als "nächstes Billionen-Dollar-Unternehmen" bezeichnet hatte, knüpften mit vorbörslich plus 11 Prozent an den Kurssprung vom Vortag an. Damit dürfte sich ihre Rekordjagd fortsetzen. Auch bei einigen Branchenkollegen wie Micron und Broadcom zeichnen sich weitere Gewinne ab. Broadcom berichtet nach Handelsende über das vergangene Quartal. Für die Titel von Intel und AMD, die zu Wochenbeginn unter dem angekündigten Einstieg des KI-Chip-Riesen Nvidia in das Geschäft mit PC-Hauptprozessoren gelitten hatten, sollte es ebenfalls bergauf gehen.

Dagegen drohen den Aktien von Palo Alto Networks US6974351057 nach ihrer Rekordjagd mit minus 3,5 Prozent weitere Gewinnmitnahmen. Das IT-Sicherheitsunternehmen hatte am Dienstag nach Börsenschluss mit einem angehobenen Gewinnausblick auf das laufende Quartal positiv überrascht. Es untermauerte damit die anhaltende Nachfrage nach seinen Produkten - auch wegen Sorgen über Bedrohungen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Etliche Analysten hoben daraufhin ihre Kursziele für die Aktien an.

Die Titel von Gamestop US36467W1099 sprangen vorbörslich um 10 Prozent hoch. Der Videospiele-Händler konnte im vergangenen Quartal seinen Umsatz deutlich steigern und berichtete einen Rekordgewinn. Zudem will er eigene Aktien im Wert von 2 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. Jüngst hatte das Unternehmen mit einem gescheiterten Übernahmeversuch der deutlich größeren Online-Handelsplattform Ebay US2786421030 Schlagzeilen gemacht.

Die Aktien von Sherwin-Williams US8243481061 steuern nach dem Rückgang der vergangenen Tage mit plus 3,6 Prozent auf eine Stabilisierung zu. Der Lack- und Farbenhersteller und sein japanischer Branchenkollege Nippon Paint Holdings JP3749400002 gaben ihre Pläne für eine Übernahme von Akzo Nobel NL0013267909 wegen des Widerstands der Niederländer auf.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 26,30
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 98,17
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MG4Y3H MM8KRK. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer