Aktien New York Ausblick

Verluste erwartet nach Israels Angriffen auf den Iran 13.06.2025, 14:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 49.554,47 PKT -0,11 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den israelischen Luftangriffen auf den Iran dürften die US-Aktienmärkte am Freitag mit Einbußen eröffnen. Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial rund eine Stunde vor dem Handelsstart 0,4 Prozent im Minus bei 42.582 Punkten. Damit deutet sich für den US-Leitindex ein Wochenverlust von rund einem halben Prozent an. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 wurde am Freitag 0,6 Prozent tiefer auf 21.668 Zählern taxiert.

Im Pulverfass Nahost habe Israel mit dem Angriff auf den Iran nun die nächste hochgefährliche Lunte gezündet, bemerkte Marktanalyst Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Mit der angekündigten Bau einer dritten Anreicherungsanlage für atomwaffenfähiges Uran habe Iran scheinbar den Bogen überspannt. Die alles entscheidende Frage sei, wann und wie der Iran auf die Attacke reagiert, "und ob aus dem 'Präventionsschlag' ein nächster Krieg und damit wohl endgültig ein Flächenbrand in der Region erwächst", so Molnar.

Die vorbörsliche Entwicklung der Branchen spiegelte die angespannte geopolitische Situation wider: An der Spitze lagen die Ölwerte, die von dem deutlichen Anstieg der Ölpreise profitierten, sowie Aktien aus dem Rüstungssektor und die als "sicherer Hafen" geltenden Edelmetall-Papiere. Dagegen ging es für die Anteilsscheine von Fluggesellschaften, Touristikkonzernen und Reisebuchungsfirmen vorbörslich klar abwärts.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von Adobe mit einem vorbörslichen Minus von 4,1 Prozent im Fokus. Der US-Softwarekonzern konnte seinen skeptischen Anlegern mit dem Ausblick auf das laufende Quartal kaum Zuversicht einhauchen. Im zurückliegenden Quartal (Ende Mai) steigerte Adobe den Umsatz um elf Prozent auf 5,87 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte von 1,6 auf 1,7 Milliarden Dollar.

Die Papiere der Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard verbuchten im vorbörslichen Handel Kursabschläge zwischen 2,0 und 2,2 Prozent. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, prüfen einige Handelskonzerne, darunter Walmart und Amazon , wie sie digitale Währungen mit stabilem Wert - sogenannte Stablecoins - ausgeben oder verwenden können, um die traditionellen Gebühren der kartenbasierten Systeme zu umgehen.

Die Titel von RH schnellten vorbörslich um 20 Prozent nach oben, nachdem das Luxusmöbel-Unternehmen einen bereinigten Gewinn je Aktie für das erste Quartal gemeldet hatte, der die durchschnittliche Analystenschätzung übertroffen hatte./edh/jha/

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,71
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 6,49
Hebel: 7
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW4D6B GW58WN. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer