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Aktien New York Ausblick

Wenig Bewegung mit divergierenden Wochenbilanzen 10.07.2026, 14:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 29.382,26 PKT +0,89 % Ariva Indikation
Dow 25,04 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Für die New Yorker Börsen zeichnet sich ein richtungsloser Ausklang einer uneinheitlichen Woche ab. Angesichts der wieder aufgeflammten Spannungen im Nahen Osten scheuten die Anleger eine klare Positionierung.

Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den am Donnerstag kräftig erholten Tech-Index Nasdaq 100 US6311011026 0,3 Prozent im Minus auf 29.636 Punkte. Dennoch zeichnet sich ein Wochengewinn von einem Prozent ab. Den vortags moderat freundlichen Dow Jones Industrial US2605661048 erwartet IG 0,2 Prozent höher bei 52.580 Punkten, womit sich der Rückgang für die Woche noch auf 0,6 Prozent beliefe.

Die Internationale Energieagentur warnte, dass ein erneuter Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran die Bemühungen zum Wiederaufbau der erschöpften weltweiten Ölvorräte im weiteren Verlauf dieses Jahres gefährden könnte. Dass beide Konfliktparteien trotz der jüngsten militärischen Eskalation ihre Verhandlungsbereitschaft signalisierten, beruhigte die Anleger ein wenig.

Die Gespräche dürften am Wochenende fortgesetzt werden, schrieb David Manso, oberster Anlagestratege bei CaixaBank AM. Die Ölpreise sollten ein nützlicher Indikator für die Stimmung am Markt sowie die Erwartungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Lage sein. Aktuell zeichnet sich bei Rohöl der Sorte Brent für die Woche ein deutlicher Preisanstieg ab.

Wegweisend für die erwartete Schwäche an der Tech-Börse Nasdaq nach der vorangegangene Erholung dürfte der drohende erneute Rücksetzer etlicher Halbleiteraktien sein. So ging es etwa für Intel US4581401001 und Micron US5951121038 vorbörslich um 2,3 beziehungsweise 1,6 Prozent nach unten.

Bei Apollo Global Management US03769M1062 zeichnet sich ein Kursanstieg um ein Prozent ab. Damit würden die Aktien allerdings in der Handelsspanne der vergangenen Tage bleiben. Der durch US-Glyphosatklagen von hohen Schulden belastete Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer DE000BAY0017 verschafft sich durch einen Milliardendeal mit der Beteiligungsgesellschaft mehr finanziellen Spielraum. Apollo erhalte eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer sein Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln (LARC) einbringe, teilte der DaxDE0008469008-Konzern mit. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge drei Milliarden Euro Eigenkapital.

Schlagzeilen machte Apollo am Freitag zudem mit seinem erfolgreichen Übernahmeangebot für die Billigfluggesellschaft Easyjet GB00B7KR2P84. Damit stach das Unternehmen den heimischen Konkurrenten Castlelake aus, der seine Offerte für die Briten mehrfach angehoben und sich damit endlich am Ziel gewähnt hatte.

Bei Meta US30303M1027 zeichnet sich mit einem Kursplus von 3,7 Prozent eine weitere Erholung ab. Als Stütze für die Titel des Social-Media-Riesen erwies sich ein positiver Bericht der Tech-Analysefirma SemiAnalysis über das KI-Computing-Geschäft von Meta. Vorläufige Ergebnisse einer EU-Untersuchung, denen zufolge die Meta-Plattformen Instagram und Facebook zu große Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche bergen, ließen die Anleger kalt.

Die zeitweise vorbörslich freundlichen Aktien von Delta US2473617023 verloren zuletzt 1,2 Prozent. Die Titel haben aber seit Jahresbeginn schon kräftig zugelegt. Die Fluggesellschaft trotzte mit einem besser als erwartet ausgefallenen bereinigten Quartalsgewinn je Aktie (EPS) den in diesem Zeitraum deutlich gestiegenen Kerosinpreisen. Zudem griff sie ihre vorübergehend ausgesetzte Jahresprognose für diese wichtige Ergebniskennziffer wieder auf.

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