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Dow auf Fünfwochenhoch - US-Handelspakt mit Großbritannien 08.05.2025, 19:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.609,39 PKT +0,03 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine weitere Entspannung in dem von den Vereinigten Staaten angezettelten Handelskonflikt hat die Anleger an den US-Aktienmärkten am Donnerstag in Kauflaune versetzt. Der Dow Jones Industrial stieg auf den höchsten Stand seit Anfang April und überwand die exponentielle 200-Tage-Linie, die als Indikator für den längerfristigen Trend angesehen wird.

Zuletzt notierte der Leitindex 1,3 Prozent im Plus bei 41.627 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gewann ebenfalls 1,3 Prozent auf 5.702 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,6 Prozent auf 20.188 Punkte nach oben.

Die USA und Großbritannien haben sich laut US-Präsident Donald Trump auf einen Handelspakt geeinigt. Auch mit der EU wolle er eine Vereinbarung treffen, sagte Trump - ungeachtet der Drohkulisse aus der Brüssel, das sich Gegenzölle auf US-Exporte im Wert von knapp 100 Milliarden Euro vorbehält. Zudem stützte die Nachricht, dass die Trump-Regierung die unter Vorgänger Joe Biden beschlossenen Einschränkungen für den Export von Technologie mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) nicht in Kraft treten lassen wird.

Derweil gibt es beim Vortagesthema China-Entspannung weiter keine positiveren Vorzeichen. Trump lehnt eine Reduzierung der Zölle in Höhe von 145 Prozent auf chinesische Waren vor ersten Gesprächen mit Peking an diesem Wochenende ab. Dass die beiden Handelskontrahenten überhaupt hochrangig miteinander sprechen, hatte tags zuvor nach einem schwachen Wochenstart wieder für Kursgewinne gesorgt.

Den Schwung gebremst hatte am Vorabend allerdings die US-Notenbank. Die Fed hielt den Leitzins auf hohem Niveau stabil und folgte damit nicht Trumps Ruf nach Lockerungen. "Dass die Fed gestern Abend die Zinsen nicht gesenkt hat, war weder eine Überraschung noch ein Beweis von Starrköpfigkeit, sondern eine sorgfältig abgewogene Reaktion auf die aktuellen Konjunktur- und Inflationsdaten", sagte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets.

Wie das Magazin "Politico" berichtet, sollen die vergleichsweise hohen Kosten für medizinische Behandlungen in den USA wieder auf Trumps aktueller Agenda stehen. Dies setzte die Aktien von Merck & Co , Eli Lilly und Amgen unter Druck. Sie verloren zwischen 1,1 und 2,3 Prozent.

Gefragt waren dagegen Werte mit Bezug zu Kryptowährungen, nachdem der Bitcoin erstmals seit Februar wieder die Marke von 100.000 Dollar übersprungen hatte. So gewannen die Papiere der Handelsplattform Coinbase 5,7 Prozent.

Die Aktien von Boeing reagierten mit einem Kurssprung auf die Nachricht vom Handelspakt zwischen den USA und Großbritannien. Im Rahmen der Vereinbarung soll das Königreich Flugzeuge von Boeing im Wert von 10 Milliarden US-Dollar importieren. Zudem stützte die Meldung, dass China Airlines 14 Boeing-Flieger bestellt hat. Die Papiere des Flugzeugbauers stiegen auf den höchsten Stand seit Ende Juli 2024 und notierten zuletzt 4,1 Prozent höher. Damit waren sie stärkster Wert im Dow.

Die Aktien von Applovin sprangen um knapp 14 Prozent hoch. Der Anbieter von Dienstleistungen für App-Anbieter überzeugte im abgelaufenen Quartal mit Zahlen und Ausblick. Dies gelang Fortinet , Anbieter von IT-Sicherheit, nicht. Die Titel rauschten um gut 8 Prozent nach unten.

Für die Anteilscheine von Carvana ging es um 12 Prozent aufwärts, nachdem der Online-Gebrauchtwagenhändler seinen Gewinn im ersten Quartal dank eines Rekord-Absatzes verdoppelt hatte./edh/he

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