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Dow gibt nach - Oracle stützt Technologie-Werte 11.03.2026, 18:40 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 52.032,63 PKT +0,30 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Inflationssorgen im Zuge des Iran-Krieges haben den Dow Jones Industrial am Mittwoch erneut etwas belastet. Der US-Leitindex fiel um 0,6 Prozent auf 47.427 Punkte.

Bei Techwerten sah es indes teils besser aus, nachdem der Software- und Hardware Hersteller Oracle mit aktuellen Quartalszahlen und einem optimistischeren Geschäftsausblick überzeugt hatte. Der technologielastige Nasdaq 100 legte damit um 0,1 Prozent auf 24.987 Punkte zu.

Und auch der marktbreite S&P 500 profitierte ein Stück weit von den Oracle-Zahlen, er gab nur um 0,1 Prozent auf 6.775 Punkte nach.

Im Fokus steht unverändert die faktisch gesperrte Straße von Hormus. Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Handel wichtigen Meerenge als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet.

Die Sperrung hält die Preise von Energieträgern wie Rohöl und Flüssiggas auf hohem Niveau, obwohl die Internationale Energieagentur als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge strategischer Ölreserven freigeben will. Damit droht der weiter hohe Ölpreis unverändert die Inflation anzuheizen und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu bremsen. Aktien sind angesichts dieses Szenarios Experten zufolge mit hohen Risiken verbunden.

Gleichwohl profitierten Ölwerte von den aktuell hohen Ölpreisen. So stiegen Chevron und Exxon Mobil um jeweils gut zwei Prozent.

An der S&P-500-Spitze kletterten Oracle um neun Prozent in die Höhe. Das Unternehmen habe mit dem beschleunigten Wachstum "geliefert", schrieb Analyst Mark Murphy von der Investmentbank JPMorgan. Er nahm die guten Nachrichten zum Anlass, die Aktien hochzustufen. Denn nach den zuletzt hohen Kursverlusten sei das Verhältnis von Chancen zu Risiken nun attraktiver geworden.

Freude kam auch bei den Aktionären von Unifirst auf. Der Bekleidungshersteller Cintas will den Uniformverleiher übernehmen und zahlt 310 US-Dollar je Aktie in bar sowie eigenen Papieren. Die Anteilsscheine von Unifirst schnellten um gut acht Prozent auf knapp 280 Dollar nach oben. Cintas machten anfängliche Verluste schnell wett und stiegen zuletzt um mehr als zwei Prozent./la/mis

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