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Märkte setzen sich leicht ins Plus ab 10.06.2025, 20:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.554,47 PKT -0,11 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach einem phlegmatischen Wochenstart haben sich die Anleger am Dienstag auch nur vorsichtig an Aktien herangewagt. China und die USA verhandeln nach Angaben chinesischer Staatsmedien in London weiter, um ihren Handelsstreit zu beenden. Ohne neue Erkenntnisse davon fiel es den Marktteilnehmern weiterhin schwer, klar Position zu beziehen.

Anders als noch zum Auftakt waren die Vorzeichen der einzelnen Indizes zwei Stunden vor Schluss durchweg positiv: Während der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,17 Prozent auf 42.833 Punkte stieg, lag der marktbreite S&P 500 mit 0,33 Prozent im Plus bei 6.025 Zählern. Der von Technologietiteln dominierte Auswahlindex Nasdaq 100 stieg um 0,29 Prozent auf 21.861 Punkte.

Vertreter Chinas und der USA hatten sich bereits am Montag in London getroffen und setzten die Gespräche in der britischen Hauptstadt fort. Laut der LBBW zeigten die "Zollpeitschen" Washingtons und Pekings zuletzt Wirkungen im gegenseitigen Handel. Finanzmarktstratege Thomas Meißner vermutet daher, dass beide Seiten gehörig unter Druck stehen, in den Handelsbeziehungen Verbesserungen zu erreichen. "Dabei spielen sowohl Washington als auch Peking auf Zeit", schrieb er.

Für die Experten der Privatbank Berenberg ist "die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Aktienmärkte weiter nach oben schleichen" - auch deshalb, weil noch unterinvestierte Anleger an der Seitenlinie stünden und jede Korrektur als Kaufgelegenheit nutzten. "Der Markt dürfte nur dann stärker fallen, wenn entweder die Zinsen schnell und stark steigen oder der US-Arbeitsmarkt deutlich schwächelt und das Rezessionsrisiko zunimmt", schrieben sie am Dienstag in ihrem Kapitalmärkte-Monitor.

Unter den bedeutendsten Tech-Werten ragte am Dienstag der Elektroautobauer Tesla mit einem Anstieg um 4,3 Prozent hervor. Damit setzten die Aktien ihre Erholung von dem Kursrutsch fort, den ihnen der eskalierte Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Tesla-Chef Elon Musk in den vergangenen Wochen eingebrockt hatte.

Apple pendelten sich nach ihre Vortagsschwäche bei einem moderaten Anstieg um 0,3 Prozent ein. Am Montag waren Kursverluste bei der Aktie mit den Erkenntnissen von der absolvierten Entwicklerkonferenz begründet worden, weil es wohl nicht den großen Wurf in puncto Künstliche Intelligenz gab. "Es ist unwahrscheinlich, dass die Veranstaltung irgendetwas an Anlegermeinungen zur Aktie ändert", schrieb Analyst Amit Daryanani von Evercore ISI.

Im Dow setzten sich die Nike-Aktien mit plus 3,3 Prozent an die Spitze. Analystin Aneesha Sherman von Bernstein Research zog für den Sportartikelkonzern leicht positive Schlüsse aus den aktuellen Zahlen des chinesischen Großhändlers Pou Sheng. Die Umsatzentwicklung in diesem wichtigen Markt habe sich im Vergleich zu den Vormonaten etwas gebessert. Es sei aber noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen.

Auch Walt Disney mischten sich mit 2,4 Prozent unter die Dow-Gewinner. Hier begrüßten es die Anleger, dass Konzernchef Bob Iger auf dem TV-Sender CNBC ein Festhalten an dem traditionellen TV-Geschäft signalisierte. Dies stand im Kontrast zum Konkurrenten Warner Bros. Discovery, der am Vortag eine Abtrennung der schnell wachsenden Streaming-Sparte vom klassischen Medienbereich angekündigt hatte.

Von Boeing standen Auslieferungszahlen im Blickfeld, und die Aktien pendelten sich mit minus 1,2 Prozent in der Mitte der Tagesspanne ein. Der krisengeschüttelte US-Flugzeugbauer hat im Mai einen großen Schub an Aufträgen eingesammelt und berichtete von 45 ausgelieferten Passagier- und Frachtjets. Der Flugzeugbauer dürfte die Erwartungen der Anleger erfüllt haben, schrieb RBC-Experte Ken Herbert.

Mit einem Abschlag von 0,2 Prozent zeigten sich die Anleger von T-Mobile US nur wenig verunsichert von einem Medienbericht über einen möglichen vorzeitigen Abgang des Chefs Mike Sievert. Analysten sprachen von einem drohenden Einschnitt angesichts der Erfolgsgeschichte, die der Manager geprägt habe./tih/stw

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