Gold-Rally ohne Ende?
Diese 1-Mio.-Unzen-Story in Westafrika könnte der nächste Hebel auf den Boom sein
Anzeige
Aktien New York

Nasdaq schwach nach starkem Jahr - Medline-Börsengang im Blick 17.12.2025, 20:24 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 48.741,20 PKT -0,48 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Mittwoch erneut nachgegeben. Die Wall Street und vor allem die technologielastige Nasdaq zollten ihrem starken Lauf im Jahr 2025 weiter Tribut. Sorgen über inzwischen womöglich zu hohe Bewertungen von Aktien mit Bezug zum Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI) hatten zuletzt immer mal wieder belastet. Derweil rückte im Handelsverlauf mit Medline der größte US-Börsengang seit vier Jahren in den Fokus.

Der Dow Jones Industrial drehte nach einem freundlichen Start in die Verlustzone und sank zuletzt um 0,4 Prozent auf 47.914 Punkte. Am vergangenen Freitag hatte der bekannteste Wall-Street-Index bei rund 48.887 Zählern ein Rekordhoch markiert und blickt aktuell auf ein Jahresplus von knapp 13 Prozent und damit deutlich weniger als unter anderem der Dax, der seit Ende 2024 um rund ein Fünftel zulegte. Selbst der um Dividendenzahlungen bereinigte Dax-Kursindex legte um 17 Prozent und damit stärker als der Dow zu.

Der marktbreite S&P 500 gab zur Wochenmitte um 1,0 Prozent auf 6.733 Punkte nach. Der Nasdaq 100 sackte unterdessen um 1,7 Prozent auf 24.710 Punkte ab, ist aber seit Jahresbeginn um knapp 18 Prozent gestiegen. Seine letzte Bestmarke hatte der überwiegend mit Techaktien bestückte Auswahlindex Nasdaq Ende Oktober erreicht. Auch wenn Anleger zuletzt vorsichtiger wurden, bleibt KI aktuell eines der wichtigsten Themen.

Aufmerksamkeit zog im Handelsverlauf vor allem der Börsengang des Lieferanten von Medizinprodukten Medline auf sich. Die zu 29 Dollar je Stück ausgegebene Aktie sprang an der Nasdaq bis auf 38,25 Dollar, was ein Kursplus von etwas mehr als 30 Prozent bedeutet. Die Einnahmen aus dem Börsengang beliefen sich auf knapp 6,3 Milliarden Dollar, womit Medline der größte Börsengang in den USA seit 2021 ist. Der Börsenwert beläuft sich nach dem starken Kursanstieg auf rund 50 Milliarden Dollar.

Medline produziert und vertreibt medizinische Produkte wie Handschuhe, Kittel und Untersuchungsliegen für Krankenhäuser und Ärzte. Die drei Private-Equity-Gesellschaften Blackstone, Carlyle Group und Hellman & Friedman hatten das Unternehmen erst vor vier Jahren für rund 34 Milliarden Dollar übernommen und von der Börse genommen, womit es zu einer der größten fremdfinanzierten Übernahmen aller Zeiten wurde.

An der Dow-Spitze hoben sich Salesforce positiv ab mit plus 2,2 Prozent und nahmen ihren Erholungsversuch wieder auf. Die Experten des Finanzdienstleisters BTIG starteten die Bewertung der Software-Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 335 US-Dollar. Im zu Ende gehenden Jahr 2025 zählt das Papier mit minus 22 Prozent zu den im US-Leitindex am schlechtesten gelaufenen Werten.

Wie sehr Anleger bei gut gelaufenen KI-Werten aktuell zu Gewinnmitnahmen neigen, zeigte der Kursverlauf von Jabil . Die Aktie war kurz nach dem Handelsstart zunächst bis auf fast 233 US-Dollar hochgesprungen, nachdem der Elektronikauftragsfertiger seine Ziele für 2025/26 nach bereits dem ersten Geschäftsquartal dank einer hohen Nachfrage, etwa nach Technik für Rechenzentren, angehoben hatte.

Dann aber drehte der Kurs und gab deutlich bis auf 207 Dollar nach. Zuletzt zeigte sich das Papier bei etwas über 212 Dollar am Vortagesschluss. Für 2025 steht aber immer noch ein Kursgewinn von fast 48 Prozent auf dem Zettel.

Die Aktien des Schwergewichts Amazon gewannen 0,4 Prozent. Der Onlinehändler und Technologiekonzern will sein Geschäft rund um KI offenbar mit einer milliardenschweren Investition in den ChatGPT-Entwickler OpenAI ausbauen. Dabei geht es um mindestens 10 Milliarden US-Dollar (rund 8,6 Mrd Euro), wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person berichtete. Die Gespräche befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium.

Netflix gewannen 0,9 Prozent. Im Tauziehen um Warner Brothers Discovery stellt sich der Hollywood-Riese gegen eine Übernahme durch den Rivalen Paramount Skydance . Der Vorstand empfiehlt vielmehr das Angebot der Streamingplattform Netflix. Paramount büßten 3,8 Prozent ein./ck/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer