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Aktien Wien Schluss

ATX verbucht längste Gewinnserie seit 2003 05.01.2026, 18:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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ATX 5.379,04 PKT -0,46 % Ariva Indikation

WIEN (dpa-AFX) - Unbeeindruckt von den jüngsten geopolitischen Entwicklungen hat der ATX am Montag seine Rekordjagd fortgesetzt. Mit dem elften Tagesgewinn in Folge knüpfte der ATX nahtlos an den starken Jahresausklang an und stellt damit die längste Gewinnserie seit 2003. Zum Handelsende stand der österreichische Leitindex um 0,80 Prozent höher bei 5.394,76 Punkten. Der ATX Prime gewann 0,81 Prozent auf 2.679,79 Zähler.

Auch das europäische Umfeld schloss zum Wochenstart überwiegend fester. Große Indizes wie der Euro-Stoxx-50 und der deutsche Dax markierten dabei neue Rekordstände. Die Anleger setzen weiter auf eine Belebung der deutschen Konjunktur im neuen Jahr - ein Thema, das bereits im vergangenen Jahr als wichtiger Kurstreiber fungiert hatte.

Die US-Attacke auf den südamerikanischen Ölstaat Venezuela hinterließ an den Märkten hingegen kaum Spuren. Geopolitische Schocks hätten historisch betrachtet meist nur begrenzte Auswirkungen, schreiben die Marktstrategen der Deutschen Bank. Entscheidend sei weniger das Ereignis selbst als vielmehr, ob es zentrale makroökonomische Variablen wie Wachstum und Inflation nachhaltig beeinflusse.

Gesucht waren in Wien jedoch die Aktien des Ölfeldausrüsters SBO, die um 8,8 Prozent anzogen. US-Präsident Donald Trump beabsichtigt, die Förderung in Venezuela mithilfe der großen US-Ölkonzerne wiederzubeleben. Dafür wären hohe Investitionen in die Förderanlagen notwendig. Für SBO sind die USA wiederum ein wichtiger Markt.

Unter den weiteren Einzelwerten waren Aktien aus dem Bausektor sowie einige Bankwerte gefragt. Porr, Strabag und Palfinger gewannen zwischen 2,2 und 3,6 Prozent. Erste Group und Bawag stiegen um jeweils rund ein Prozent.

Im weiteren Wochenverlauf dürfte sich der Fokus der Märkte wieder verstärkt auf Konjunkturdaten verlagern. Dies gilt besonders für die Inflationsdaten für Deutschland am Dienstag sowie den US-Arbeitsmarktbericht./spa/sto/APA/jha

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