Aktien Wien Schluss

ATX verliert leicht 22.05.2025, 18:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
ATX 5.901,35 PKT -0,69 % Ariva Indikation

WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt hat sich am Donnerstag im Minus, aber klar über dem Tagestief aus dem Handel verabschiedet. Der österreichische Leitindex ATX schloss mit einem Rückgang von 0,39 Prozent auf 4.404,63 Punkten. Auch an den europäischen Leitbörsen ging es mit den Aktienkursen abwärts. An der Wall Street etablierte sich im Verlauf eine freundliche Tendenz nach den starken Vortagesrückgängen, und dies hellte auch die Anlegerstimmung in Europa im Späthandel etwas auf.

Am Wiener Aktienmarkt rückten mit Zahlenvorlagen CA Immo , Porr , Strabag und SBO ins Blickfeld der Akteure. Zudem wurde bekannt, dass die Pierer Mobility-Tochter KTM eine Finanzierungszusage von Bajaj erhalten hat.

Pierer Mobility gaben nach klaren Gewinnen im Frühhandel zum Sitzungsende deutliche 8,9 Prozent ab. Vor Handelsstart wurde bekannt, dass der KTM-Miteigentümer Bajaj die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt, um die Quote an die Gläubiger des insolventen Motorradherstellers zu bezahlen und einen Konkurs der Pierer Mobility-Tochter KTM abzuwenden.

Die Aktien von CA Immo reagierten auf die Ergebnisvorlage mit einem starken Kursplus von 7,3 Prozent. Das Immobilienunternehmen hat im ersten Quartal ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 49,1 Millionen Euro erzielt - rund 33 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das in der Branche viel beachtete nachhaltige Ergebnis (FFO I) lag mit 34,2 Millionen Euro mehr als ein Viertel über dem Vorjahresergebnis. Laut Erste Group-Analysten fiel das vorgelegte Zahlenwerk wie erwartet stark aus.

Porr verloren 2,9 Prozent. Der Baukonzern hat unter dem Strich ein schwaches erstes Quartal hinter sich. Der Periodengewinn verringerte sich im Jahresabstand um 16,2 Prozent auf 5 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie (EPS) brach um ein Drittel auf 0,02 Euro ein. Die Produktionsleistung sank witterungsbedingt um 4 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Gleichzeitig zog aber der Auftragseingang stark an. Nach Einschätzung der Erste Group fielen die operativen Ergebnisse und der Auftragseingang stärker als prognostiziert aus.

Strabag-Titel sanken um 1,1 Prozent. Der Bauriese hat seine Bauleistung im ersten Quartal vor allem dank einer Übernahme in Australien spürbar erhöht. Sie legte gegenüber der Vorjahresperiode um 8 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro zu. Der Auftragsbestand per Quartalsende zog im Jahresabstand um 14 Prozent auf 28,1 Milliarden Euro an. Die Experten der Erste Group verweisen auf einen starken Auftragseingang des Unternehmens. Der Auftragsbestand befinde sich nun auf einem neuen Allzeithoch.

SBO fielen um 4,3 Prozent. Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment (SBO) hat im ersten Quartal die niedrigen Ölpreise und Handelsspannungen zu spüren bekommen. Der Umsatz reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12 Prozent auf 129,2 Millionen Euro, der Nettogewinn sank um 13,3 Prozent auf 13 Millionen Euro. Die Analysten der Erste Group bewerteten das vorgelegte Zahlenwerk als weitgehend im Rahmen der Erwartungen./ste/spa/APA/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer