Aktien Wien Schluss

ATX wieder in Rekordlaune 12.01.2026, 18:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
ATX 5.436,72 PKT +0,58 % Ariva Indikation

WIEN (dpa-AFX) - An der Wiener Börse hat sich die Rekordjagd am Montag fortgesetzt. Der österreichische Leitindex ATX verzeichnete einen Aufschlag von 0,69 Prozent auf 5.440,34 Punkte. Der ATX Prime schloss mit plus 0,61 Prozent bei 2.701,37 Zählern. Auch an den wichtigsten europäischen Börsen gab es überwiegend Gewinne zu sehen.

Nachdem die Jahresendrally vergangene Woche abgeklungen war, ließ es der ATX in den vergangenen Tagen etwas gemächlicher angehen. Neuen Schwung könnte nun die anlaufende Berichtssaison bringen, die am morgigen Dienstag mit Zahlen aus dem US-Bankensektor startet. Zudem stehen Inflationsdaten aus den USA auf dem Programm, die mit Blick auf die Zinssitzung der US-Notenbank Fed Ende Januar von Bedeutung sind.

Abseits der klassischen Geldpolitik bleibt der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell ein internationaler Unsicherheitsfaktor. Powell wies zuletzt strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine mögliche Anklage als Versuch politischer Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der Notenbank zurück. Als Folge gerieten der US-Dollar und längerfristige US-Anleihen etwas unter Druck, während die Edelmetallpreise zulegten. Insgesamt blieben die Kursreaktionen an den Finanzmärkten aber überschaubar.

Im Wiener Leitindex zogen sich die Gewinne quer durch die Branchen. Die höchsten Zuwächse von gut fünf Prozent verzeichneten die AT&S-Anteilsscheine , gefolgt von den SBO-Titeln mit plus 3,8 Prozent. Unter den wenigen Verlierern im ATX gaben DO&CO um 3,2 Prozent nach.

Wenig verändert schlossen die Versorger-Aktien Verbund und EVN . Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) dürfte die Forderung nach einem niedrigeren Strompreis für die Industrie mit in die morgige Regierungsklausur nehmen. Wenn Deutschland Maßnahmen zum Industriestrompreis setzt, bestehe auch in Österreich "Handlungsbedarf", sagte der ÖVP-Minister am Montag im Ö1-Radio. Ähnlich äußerte sich Verbund-Chef Michael Strugl vor Journalisten.

Aktien der Österreichischen Post erholten sich um 1,3 Prozent vom schwächeren Wochenausklang. Der Logistiker will den ungarischen Paketdienstleister Delivery Solutions Zrt. übernehmen, um im internationalen Paketgeschäft weiter zu wachsen.

Der in Wien im direct market plus-Segment notierte oberösterreichische Spezialmotorenhersteller Steyr Motors hat sich einen Rahmenvertrag mit mindestens 30 Millionen Euro Umsatz in China gesichert. Darin enthalten ist ein verbindliches Auftragsvolumen von mindestens 750 zusätzlichen Motoren bis 2030, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Handel wurde das nicht goutiert. Steyr Motors schlossen in Wien mit minus 3,7 Prozent./spa/ste/APA/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer