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Aktien Wien Schluss

Leitindex ATX verliert 0,52 Prozent 15.07.2026, 18:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
ATX 6.488,82 PKT -0,44 % Ariva Indikation

Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch schwächer aus dem Handel verabschiedet. Der ATX AT0000999982 fiel zum Sitzungsende um 0,52 Prozent auf 6.471,55 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen herrschte überwiegend eine negative Anlegerstimmung vor. Die jüngste Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt international für Zurückhaltung. Zudem legten die Rohölpreise weiter zu.

Am österreichischen Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr dünne Meldungslage vor. Von Analystenseite meldete sich die Wiener Privatbank mit einer bestätigten "Verkaufen"-Empfehlung für die Voestalpine AT0000937503-Aktie. Das Kursziel ("Fairer Wert") wurde von 41,50 auf 42,10 Euro leicht nach oben revidiert. Die Voest-Titel schlossen mit plus 2,4 Prozent auf 45,54 Euro.

Bei den schwer gewichteten Bankenwerten herrschten überwiegend negative Vorzeichen vor. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International AT0000606306 mussten einen Kursverlust in Höhe von 3,2 Prozent verbuchen. Erste Group AT0000652011 verbilligten sich um 1,4 Prozent. Bawag AT0000BAWAG2 zeigten zum Sitzungsende keine Kursveränderung.

Deutlich tiefer präsentierten sich die Aktien von Versicherungskonzernen. Die Papiere der Vienna Insurance Group (VIG) AT0000908504 rasselten um 2,7 Prozent ins Minus und Uniqa AT0000821103 büßten 1,2 Prozent ein.

Unter den weiteren Schwergewichten steigerten sich Wienerberger AT0000831706 um 3,8 Prozent. Die Verbund-Aktie AT0000746409 knickte 2,6 Prozent ein.

Ins Blickfeld rückte auch eine Konjunktureinschätzung. Das fehlende Vertrauen in ein stabiles Abkommen zwischen den USA und dem Iran hat die Konjunkturstimmung in Österreich wieder eingetrübt. Der Unicredit Bank Austria Konjunkturindikator fiel im Juni auf minus 1,8 Punkte (Mai: minus 1,4). Die Stimmung in der Industrie und im Dienstleistungssektor habe sich verschlechtert, weniger Pessimismus gebe es am Bau, hieß es in einer Mitteilung der Bank Austria.

Im zweiten Quartal 2026 dürfte die österreichische Wirtschaft stagniert sein. "Dennoch dürfte das BIP in Österreich im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent im Jahresvergleich zugelegt haben", wird UniCredit-Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer zitiert.

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