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Kapsch TrafficCom realisiert Umweltzone mit... 23.04.2026, 07:21 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

APA ots news: Kapsch TrafficCom realisiert Umweltzone mit Zufahrtsbeschränkungen in Spanien

Wien (APA-ots) - - Kapsch TrafficCom liefert Hard- und Software für städtisches Zufahrtsmanagement

- System dient Verkehrsberuhigung, Luftqualität und Lärmschutz

Zwtl.: Kapsch TrafficCom hat die Einführung einer emissionsarmen Zone ("Low Emission Zone", LEZ) in Castellón de la Plana abgeschlossen.

Die spanische Stadt mit rund 171.000 Einwohner:innen liegt an der Mittelmeerküste und verfolgt konsequent das Ziel, Luftqualität und Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet zu verbessern.

Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1,52 Millionen Euro startete im Dezember 2022 und gilt als wichtiger Meilenstein für nachhaltige urbane Mobilität. Auch für österreichische Städte ist das Projekt relevant: Umweltzonen und zugangsbeschränkte Stadtbereiche werden mittlerweile europaweit - nicht zuletzt aufgrund europäischer Luftqualitätsvorgaben -umgesetzt und diskutiert, etwa im Kontext von Verkehrsberuhigung, Lärmschutz und Gesundheit.

" Dieses Projekt war technisch und organisatorisch anspruchsvoll - unter anderem aufgrund komplexer kommunaler Vorgaben und der Integration innovativer Technologien wie kombinierter fixer und variabler Beschilderung ", sagt Juan Zamakona, Vice President und Managing Director von Kapsch TrafficCom für Iberia. " In enger Zusammenarbeit mit der Stadt konnten wir eine maßgeschneiderte Lösung umsetzen, die die langfristige Nachhaltigkeitsstrategie von Castellón de la Plana unterstützt ."

Zwtl.: Umfangreiche technische Lösung

Kapsch TrafficCom lieferte ein Gesamtsystem zur Erkennung und Überwachung von Fahrzeugen, die in die Umweltzone ein- und ausfahren, sowie die notwendige zentrale Software zur Steuerung der Zone. Die Lösung ist vollständig in das bestehende Verkehrsmanagement der Stadt integriert.

Herzstück des Systems ist eine automatische, GDPR-konforme Kennzeichenerkennung und Fahrzeugklassifizierung: Insgesamt 45 intelligente Kameras überwachen die Ein- und Ausfahrten der Zone vollautomatisch. Sie erfassen die Kennzeichen der Fahrzeuge und klassifizieren diese gemäß städtischer Vorgaben - darunter Lkw, Busse, Lieferfahrzeuge, Pkw, Motorräder und Mopeds. Zusätzlich wurden sechs weitere Kameras in öffentlichen Parkhäusern innerhalb der Zone installiert, um auch dort einfahrende Fahrzeuge zu berücksichtigen.

Ergänzend dazu misst ein Netzwerk aus 24 Umwelt- und Lärmsensoren kontinuierlich Luftverschmutzung und Geräuschpegel - insbesondere an stark befahrenen Straßen und sensiblen Orten wie Schulen. Diese Daten fließen direkt in das städtische Mobilitätsmanagement ein und bilden eine wichtige Grundlage für evidenzbasierte Verkehrs- und Umweltpolitik.

Das bereits eingesetzte Verkehrsmanagementsystem Kapsch EcoTrafiX wurde im Zuge des Projekts erweitert. Neue Analyse- und Steuerungsfunktionen ermöglichen eine verbesserte, multimodale Verkehrslenkung - ein Ansatz, der auch für größere Städte wie Wien, Graz oder Linz zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Zwtl.: Information und Einbindung der Verkehrsteilnehmer:innen

Für Transparenz und Information sorgen 22 fixe und variable Verkehrszeichen, die über Zufahrtsbeschränkungen informieren und unter anderem aktuelle Daten zur Luftqualität anzeigen. Zusätzlich wurde eine eigene mobile App eingeführt, mit der Bürger:innen Zufahrtsberechtigungen verwalten und sich über Regelungen in der Umweltzone informieren können.

Zwtl.: Vorbild für europäische Städte

Die Vorteile des Projekts reichen von besserer Luftqualität und weniger Verkehrslärm bis hin zu einem insgesamt effizienteren Verkehrsfluss. Für Städte und Behörden erleichtert das System zudem die Einhaltung nationaler und europäischer Umweltvorgaben und trägt langfristig zur Senkung gesundheitlicher Folgekosten bei.

Mit dem Projekt positioniert sich Castellón de la Plana als Referenz für nachhaltige Stadtentwicklung und intelligente Verkehrssysteme - nicht nur in Spanien, sondern europaweit. Finanziert wurde das Vorhaben unter anderem durch Mittel aus dem europäischen "Next Generation EU"-Programm im Rahmen des Aufbau- und Resilienzplans.

Mehr Infos: Presse Kapsch TrafficCom

Rückfragehinweis: Sandra Bijelic

Head of Corporate Communications Kapsch TrafficCom AG Am Europlatz 2, 1120 Vienna, Austria P +43 664 628 1720 sandra.bijelic@kapsch.net

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/34926/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0004 2026-04-23/07:15

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