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Crash im Gewinn trotz Rekordboom

Warum die Vossloh-Aktie plötzlich schwankt 23.04.2026, 12:44 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Eisenbahnschienen im Winter
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Vossloh 74,13 EUR -1,92 % L&S Exchange

Rekordzahlen beim Umsatz und Auftragseingang

Vossloh ist mit deutlichem Wachstum ins Jahr 2026 gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 25,3 % auf 314,6 Mio. Euro, während der Auftragseingang mit 420,2 Mio. Euro klar über dem Vorjahreswert von 339,2 Mio. Euro lag. Besonders bemerkenswert ist der Auftragsbestand, der um 22,7 % auf 1.137,1 Mio. Euro kletterte und damit ein neues Allzeithoch erreichte. Das Book to Bill Verhältnis lag bei 1,34 und unterstreicht die robuste Nachfrage im globalen Markt.

Operative Stärke trifft auf Ergebniseinbruch

Während das EBITDA von 21,7 Mio. Euro auf 24,3 Mio. Euro zulegte, geriet das EBIT deutlich unter Druck und fiel auf 0,2 Mio. Euro nach 7,4 Mio. Euro im Vorjahr. Auch das Nettoergebnis rutschte auf -5,7 Mio. Euro ab nach +6,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Hauptursache sind Effekte aus der Kaufpreisallokation sowie höhere Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Sateba Übernahme. Die EBITDA Marge sank auf 7,7 % nach zuvor 8,6 %.

Akquisition prägt Bilanz und Cashflow

Die Übernahme von VTT Europa Sateba zeigt sich deutlich in den Finanzkennzahlen. Die Nettofinanzverschuldung stieg auf 531,3 Mio. Euro, während der Free Cashflow mit -63,1 Mio. Euro klar negativ ausfiel. Gleichzeitig bleibt die Eigenkapitalquote mit 39,7 % solide. Der schwache Cashflow ist vor allem auf saisonale Effekte und einen höheren Working Capital Aufbau zurückzuführen.

Unterschiedliche Dynamik in den Segmenten

Im Segment Core Components sorgte die Sateba Konsolidierung für starkes Wachstum mit einem Umsatzanstieg auf 161,7 Mio. Euro und einem EBITDA von 21,2 Mio. Euro. Customized Modules verzeichnete zwar steigende Umsätze auf 120,7 Mio. Euro, musste jedoch Ergebnisrückgänge hinnehmen. Lifecycle Solutions litt unter Witterungseinflüssen und meldete ein EBITDA von -0,4 Mio. Euro, zeigte jedoch zuletzt eine Verbesserung.

Ausblick bleibt trotz Risiken stabil

Für das Gesamtjahr bestätigt Vossloh die Prognose mit einem Umsatz zwischen 1,56 Mrd. Euro und 1,66 Mrd. Euro sowie einem EBITDA von 215 Mio. Euro bis 230 Mio. Euro. Auch beim EBIT wird ein Anstieg auf 118,5 Mio. Euro bis 131,0 Mio. Euro erwartet. Kurzfristig dürften jedoch Faktoren wie Working Capital, Margenentwicklung und geopolitische Risiken entscheidend bleiben. Die Aktie reagierte zunächst mit Kursverlusten bis auf gut 71 Euro, konnte sich zuletzt aber wieder ins Plus erholen.

Bn-Redaktion/tb
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