Ein Split, ein Basisprospekt über 50 Mio. CAD:
Dieser Micro-Cap legt die Leitungen für US-Kapital
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Bitcoin stabilisiert sich nach Fall unter 60.000 US-Dollar 08.06.2026, 14:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Bitcoin hat sich nach seinen jüngsten deutlichen Verlusten stabilisiert. Die älteste und bekannteste Digitalwährung kostete auf der Handelsplattform Bitstamp am Montag 63.346 US-Dollar. Der Bitcoin lag damit ungefähr auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Am Freitag war der Bitcoin noch zeitweise bis auf 59.100 Dollar gesackt. Dies war der tiefste Stand seit Oktober 2024.

"Die Stimmung bleibt jedoch fragil", schreibt Analyst Timo Emden, von Emden Research. "Belastet wird der Markt weiterhin von einem Mix aus makroökonomischer Unsicherheit, institutionellen Mittelabflüssen und anhaltenden Gewinnmitnahmen." Anleger würden offenbar ihre Portfolios auf andere Wachstum- und Zukunftsthemen ausrichten.

In der vergangenen Woche war der Bitcoin stark unter Druck geraten. Vor einer Woche war die Digitalwährung noch rund 74.000 Dollar wert. Experten begründeten den Rückgang auch mit Verkäufen des Krypto-Investors Strategy. Dieser ist der größte institutionelle Anleger von Bitcoin und gilt als wichtiger Trendsetter. Dessen Verkäufe seien zwar vergleichsweise gering ausgefallen, hätten die Anleger aber verunsichert, hieß es.

"Die Transaktion hat Spekulationen über mögliche Verkäufe weiterer großer Marktteilnehmer ausgelöst und die ohnehin erhöhte Gewinnmitnahmebereitschaft verstärkt", schreibt Emden. "Solange die Kapitalzuflüsse ausbleiben und die Risikobereitschaft der Anleger gedämpft bleibt, dürfte Bitcoin anfällig für erneute Kursschwankungen bleiben."

Belastet wurde der Bitcoin zuletzt auch durch die gestiegenen Inflationserwartungen. Der Iran-Krieg hat zu einem deutlichen Anstieg der Ölpreise geführt. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass auch die Geldpolitik darauf reagiert. Höhere Leitzinsen belasten tendenziell den Bitcoin, da er keine Zinsen abwirft. Eine Öffnung der Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn der Iran seine jüngsten Angriffe auf Israel für beendet erklärt hat.

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