Anzeige
+++RE-RATING VORAUS?: 15 MIO. RAISE, NASDAQ & TRUMPS ORDER – UND KEINER SCHAUT HIN? 15 MIO. RAISE, NASDAQ & TRUMPS ORDER – UND KEINER SCHAUT HIN?+++

Bundestagsdelegation trifft zu Austausch in Taiwan ein 24.05.2026, 08:30 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Eine Delegation des Deutschen Bundestags ist zu einem parlamentarischen Austausch in Taiwan eingetroffen. Ziel des Besuchs der fünfköpfigen Abgeordnetengruppe unter Führung von Till Steffen (Grünen) ist es, die Zusammenarbeit mit dem von China beanspruchten Land weiter auszubauen.

"Taiwan ist ein sehr wichtiger Partner für Deutschland. Wir teilen viele gemeinsame Werte: Als freie Demokratien stehen wir vor wachsenden Herausforderungen durch autoritäre Kräfte und müssen in einer Welt standhaft bleiben, in der die Vereinigten Staaten nicht länger als durchgehend verlässlicher Partner wahrgenommen werden", sagte Steffen, Vorsitzender des Parlamentarischen Freundeskreises Berlin-Taipeh. Diese Botschaft wolle man auch an Taiwans Präsident Lai Ching-te vermitteln.

Am Dienstag wird die Delegation mit Taiwans Regierungschef Lai zusammentreffen. Ebenfalls sind Gespräche mit der früheren Präsidentin Tsai Ing-wen, Parlamentariern, Wirtschaftsvertretern und zivilgesellschaftlichen Gruppen geplant. Insgesamt bleibt die Delegation noch bis zum 31. Mai in Taiwan. Zur Delegation gehören neben Till Steffen auch Klaus-Peter Willsch und Markus Reichel von der CDU, Rainer Kraft von der AfD und Mandy Eißing von der Linkspartei.

Am Donnerstag will die Delegation den Central Taiwan Science Park besuchen, um über Entwicklungen in der Halbleiterindustrie und Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen. Taiwan genießt mit TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) eine technologische Führerschaft bei hochkomplexen Computerchips.

Derzeit errichtet TSMC auch im sächsischen Dresden ein Werk. Die Produktion soll 2027 beginnen, die Massenfertigung frühestens gegen Ende 2027 anlaufen. "Die Ansiedlung von TSMC in Dresden zeigt klar, dass die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und Europa bereits in eine neue strategische Phase eingetreten ist", sagte Klaus-Peter Willsch (CDU).

China betrachtet Taiwan als Teil seines Territoriums

Der Taiwan-Besuch der deutschen Abgeordneten dürfte von der Volksrepublik China, die territoriale Machtansprüche auf Taiwan erhebt, stark kritisiert werden. Zu den zu erwartenden Protesten aus Peking sagte Abgeordneter Steffen vor Beginn des Besuchs: "Ich würde China empfehlen, sich nicht einzumischen. Es sind langjährige und stabile Beziehungen, die wir haben. Die pflegen wir und die bauen wir aus."

Zuletzt hatten Mitglieder des Parlamentarischen Freundeskreises im Herbst 2022 Taiwan besucht. Sie wurden damals von chinesischer Seite aufgefordert, sich an den "Ein-China-Grundsatz" zu halten und ihre Interaktionen mit den "separatistischen Unabhängigkeitskräften" in Taiwan "sofort einzustellen". Die Führung in Peking betrachtet Taiwan als Teil des chinesischen Territoriums und droht mit einer Eroberung. Tatsächlich hat die Inselrepublik mit ihren rund 23 Millionen Einwohnern nie zur 1949 gegründeten kommunistischen Volksrepublik China gehört.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer