PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Deutsche Bank

Proteste und Kritik an Aufsichtsratsvergütung 28.05.2026, 10:32 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Bank 32,42 EUR +0,91 % Lang & Schwarz

Deutsche BankDE0005140008-Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts sieht Deutschlands größtes Geldhaus auf dem Weg an die europäische Spitze. Es gebe viel Potenzial, noch weiter voranzukommen, sagte Wynaendts bei der ersten Präsenz-Hauptversammlung des Dax DE0008469008-Konzerns seit dem Vor-Corona-Jahr 2019, die von vereinzelten Protesten begleitet wurde.

"Wir haben bildlich gesprochen das Basislager erreicht. Von hier aus können wir nun den Aufstieg an die Spitze der europäischen Bankenindustrie in Angriff nehmen", sagte Wynaendts vor Aktionären in Frankfurt. "Genau das spiegelt sich in unserem Anspruch wider, zum European Champion zu werden."

Aufsichtsratschef kandidiert erneut - höhere Vergütung?

Der Niederländer Wynaendts, der das Kontrollgremium der Deutschen Bank seit vier Jahren führt, stellt sich bei dem Aktionärstreffen zur Wiederwahl. Im Fall seiner Bestätigung will ihn der Aufsichtsrat erneut zum Vorsitzenden wählen.

Die Anteilseigner werden zudem um Zustimmung gebeten, die Kontrolleure besser zu bezahlen. Die Vergütung sei "nicht mehr wettbewerbsfähig". Daher soll die feste jährliche Grundvergütung für Aufsichtsratsmitglieder von 300.000 Euro auf 350.000 Euro erhöht werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende soll statt 950.000 Euro künftig 1,15 Millionen Euro erhalten.

Dass Wynaendts, der schon jetzt Deutschlands bestbezahlter Aufsichtsrat ist, zuzüglich der Vergütung für den Vorsitz in Ausschüssen des Kontrollgremiums auf 1,4 Millionen Euro käme, sorgt für Kritik bei Aktionärsvertretern. Sein Stellvertreter soll 550.000 Euro erhalten und damit 75.000 Euro mehr als bisher.

"Was uns stört, ist, dass die Begrenzung der Ausschussvergütung für den Vorsitzenden aufgehoben werden soll", erklärte Union-Investment-Fondsmanagerin Alexandra Annecke. "Die Erhöhung der Basisvergütung wäre für uns akzeptabel, nachdem sie sehr lange nicht erhöht wurde. Aber die vollständige Aufhebung der Deckelung der Ausschussvergütung ist sehr großzügig bemessen und geht uns zu weit."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,48
Hebel: 21,89
mit starkem Hebel
Ask: 7,25
Hebel: 4,47
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA9DN9 UJ4G6S. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer