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Euro gibt zum US-Dollar nach - Yen nur kurz von Zinsentscheid gestützt 28.04.2026, 10:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Dienstag einen Großteil seiner Vortagesgewinne wieder eingebüßt. Die Gemeinschaftswährung fiel unter 1,17 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,1697 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1749 (Freitag: 1,1712) Dollar festgesetzt.

Mit Blick auf Konjunkturnachrichten rücken am Nachmittag aus den USA Immobiliendaten und das vom Forschungsinstitut Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen in den Fokus. Ansonsten werde am Markt mit Spannung insbesondere auf die Ergebnisse der beiden Zentralbank-Meetings am Mittwoch (US-Notenbank) und Donnerstag (EZB) gewartet, schrieben die Analysten der Dekabank.

Beide Notenbanken dürften den Experten zufolge ihren Leitzins unverändert lassen. Ausschlaggebend werde die Einschätzung der Energiepreise auf die Inflation und die deutliche Abkühlung der Konjunktur in der Eurozone sein.

Die japanische Notenbank hielt bereits den Leitzins weiter stabil. Er verharrt auf 0,75 Prozent. Allerdings fiel die Entscheidung für stabile Leitzinsen recht knapp aus. Lediglich sechs Notenbank-Mitglieder hatten für eine weiter abwartende Haltung gestimmt, während drei angesichts der Inflationsgefahren im Zuge des Iran-Krieges für eine Straffung plädiert hatten.

Daraufhin war am Markt zunächst die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung auf der nächsten Sitzung Mitte Juni gestiegen, was den japanischen Yen gegenüber den US-Dollar angetrieben hatte. Allerdings gab der Yen seine Gewinne wieder ab, nachdem Notenbankchef Kazuo Ueda auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Zinssitzung kein eindeutiges Signal hinsichtlich des Zeitpunkts einer Zinserhöhung gegeben hatte.

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