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Euro legt etwas zu - EZB hält Tür für Zinserhöhung offen 30.04.2026, 17:08 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Donnerstag nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) zum US-Dollar ein wenig zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1708 Dollar. Am Morgen war sie noch unter Druck geraten und auf den niedrigsten Stand seit Anfang April gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1702 (Mittwoch: 1,1706) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8545 (0,8542) Euro.

Die EZB hat die Leitzinsen im Euroraum trotz des Inflationsschubs infolge des Iran-Kriegs unverändert belassen. Volkswirte erwarten jedoch, dass die Zentralbank im Jahresverlauf die Zinsen anheben wird - möglicherweise schon im Juni. "Je länger der Krieg anhält und je länger die Energiepreise auf hohem Niveau bleiben, desto stärker wird sich dies voraussichtlich auf die allgemeine Inflation und die Wirtschaft auswirken", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Frankfurt. Bereits auf der aktuellen Sitzung des EZB-Rates sei die Möglichkeit einer Zinserhöhung "eingehend diskutiert worden".

"Eine Zinsanhebung im Juni ist wahrscheinlicher geworden", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Die EZB wird ihren nächsten Zinsentscheid aber von den aktuellen Entwicklungen im Persischen Golf abhängig machen." Angesichts der konjunkturellen Risiken und den daraus resultierenden preisdämpfenden Effekte erwartet Gitzel aber keinen Zinsanhebungszyklus. Bereits im ersten Quartal hat sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone abgeschwächt. Die Inflationsrate stieg hingegen im April auf 3,0 Prozent. Die EZB strebt auf mittlere Sicht lediglich 2,0 Prozent an.

In den vergangenen Tagen wurde der Euro von den Entwicklungen im Nahost-Krieg belastet. Angesichts der von den Vereinigten Staaten gegen den Iran verhängten Seeblockade hat der Kommandeur der iranischen Marine den US-Truppen in der Region gedroht. Derzeit ist eine Öffnung der für den weltweiten Warenverkehr wichtigen Straße von Hormus weiterhin nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund bewegt sich der Ölpreis weiter auf hohem Niveau, wodurch Inflations- und Wachstumssorgen geschürft werden.

Unterdessen hat der japanische Yen zu Euro und Dollar deutlich zugelegt. Spekulationen, dass die japanische Regierung am Devisenmarkt interveniert habe beflügelte den Yen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86625 (0,86643) britische Pfund, 183,21 (187,05) japanische Yen und 0,9190 (0,9236) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.620 Dollar. Das waren rund 77 Dollar mehr als am Vortag.

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