Devisen

Euro profitiert von Dollar-Schwäche nach Abstufung der US-Bonität 19.05.2025, 16:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
EUR/USD 1,161 USD +0,01 % Forex

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Montag deutlich gestiegen. Die Gemeinschaftswährung profitierte von einer breitangelegten Schwäche des US-Dollar, der zu Beginn der Woche nach einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA zu fast allen anderen wichtigen Währungen unter Druck stand.

Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1249 US-Dollar, nachdem der Kurs zeitweise bis auf ein Tageshoch bei 1,1288 Dollar gestiegen war. Am Morgen war der Euro noch unter 1,12 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1262 (Freitag: 1,1194) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8879 (0,8933) Euro.

Für Kursbewegung sorgte die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt. Am Freitagabend hatte die Ratingagentur Moody' den USA die Spitzenbewertung "Aaa" entzogen und die Kreditwürdigkeit eine Stufe tiefer auf "Aa1" gesetzt. Die Abstufung gehe auf den Anstieg der Staatsschulden und der Kosten für ihre Bedienung über mehr als ein Jahrzehnt zurück, argumentierte Moody's.

Trotz der aktuellen Kursverluste beim Dollar sind nach Einschätzung von UBS-Analysten der keine größeren Auswirkungen an den Finanzmärkten nach der Herabstufung der US-Bewertung durch Moody's zu erwarten. Es gebe keine "grundlegende Marktveränderung", sagte Mark Haefele. "Wir würden zudem erwarten, dass die US-Notenbank eingreift, sollte es zu einem ungeordneten oder unhaltbaren Anstieg der Anleiherenditen kommen."

Der Vizepräsident der US-Notenbank Fed, Philip Jefferson, sagte am Montag, dass die Notenbank keine Eile bei geldpolitischen Entscheidungen habe. "Angesichts der aktuellen Unsicherheit halte ich es für angebracht, abzuwarten, wie sich die Politik im Laufe der Zeit entwickelt und welche Auswirkungen sie hat", sagte Jefferson auf einer Finanzmarktkonferenz in Fernandina Beach, Florida.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84190 (0,84270) britische Pfund, 163,26 (163,05) japanische Yen und 0,9394 (0,9381) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.230 Dollar. Das waren etwa 27 Dollar mehr als am Freitag./jkr/he

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 5,50
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 19,97
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: ME3ZP1 MJ1NKV. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer