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Eurokurs gibt zum US-Dollar erneut nach 24.07.2026, 17:16 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Euro EU0009652759 hat am Freitag nach Vortagsverlusten erneut nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,1378 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch kurzzeitig über 1,14 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1377 (Donnerstag: 1,1392) Dollar fest.

Die Verschärfung im Krieg zwischen den USA und dem Iran samt deutlich gestiegener Ölpreise hatte dem Dollar am Vortag Auftrieb verliehen. Dieser wurde als sicherer Hafen gesucht. So hatte das Eingreifen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz aus dem Jemen in den Konflikt die Ölpreise weiter hochgetrieben. Eine Entspannung ist nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump versucht im Konflikt, um die Straße von Hormus den Druck auf den Iran zu erhöhen. Während er das US-Militär in der nunmehr 13. Nacht in Folge Ziele in dem Land bombardieren ließ, kündigte Trump an, Schäden an Schiffen und Frachtgut würden von den USA ab sofort mit iranischem Geld beglichen.

Die leichte Entspannung am Ölmarkt und besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone gaben dem Euro keinen nachhaltigen Auftrieb. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone legte stärker zu als von Volkswirten erwartet. Er signalisiert jetzt auch wieder wirtschaftliches Wachstum. Angesichts der zuletzt erneut stark gestiegenen Rohölpreise sehen Ökonomen Risiken für die künftige Entwicklung.

"Aufgrund der zwischenzeitlichen Öffnung der Straße von Hormus haben viele Unternehmen sicherlich darauf gesetzt, dass sich die Lage schnell stabilisiert", kommentierte Vincent Stamer, Volkswirt bei der Commerzbank. Er verweist auf den Zeitraum der Datenerhebung. Viele Befragten könnten die jüngsten Ölpreissprünge noch nicht berücksichtigt haben. "Mit jedem Tag neuer Gefechte und einer Ausweitung des Konflikts auf das Rote Meer dürfte sich auch die Lage für die europäische Wirtschaft wieder verschlechtern", schrieb Stamer.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85388 (0,85318) britische Pfund, 186,38 (186,23) japanische Yen und 0,9302 (0,9295) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.065 Dollar. Das waren rund 16 Dollar mehr als am Vortag.

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