DGB Nord warnt vor Jobabbau durch Reiches Energiewende-Pläne 10.02.2026, 12:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
E.ON 19,22 EUR -0,95 % L&S Exchange

HAMBURG/KIEL/SCHWERIN (dpa-AFX) - Der Plan des Bundeswirtschaftsministeriums zum Ausbau der Stromnetze und der erneuerbaren Energien gefährdet aus Sicht des DGB Nord zehntausende Arbeitsplätze in der Windbranche sowie viele Jobs in energieintensiven Industrien. "Dieser Entwurf aus dem Wirtschaftsministerium von Katherina Reiche ist das Gegenteil von Planungs- und Investitionssicherheit", sagte die DGB Nord-Vorsitzende Laura Pooth.

"In dieser Logik gewinnt immer das langsamste Pferd"

Wegen der neuen Verunsicherung drohe ein Teufelskreis: Der Ausbau der Erneuerbaren werde nicht nur gebremst, sondern auch teurer. Netzbetreiber würden ihre Netzausbauplanungen reduzieren und das führe zur weiteren Blockade neuer Windräder oder Solaranlagen. "In dieser Logik gewinnt immer das langsamste Pferd. Frau Reiche, als Bundeswirtschaftsministerin: Das kann nicht ihr, das kann nicht unser Anspruch sein", sagte Pooth.

Die Gewerkschaftschefin erinnerte an das Vorgehen des damaligen Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier (CDU), das vor gut zehn Jahren zehntausende Arbeitsplätze in der Solar- und Windbranche gekostet habe. Jetzt drohe wieder ein solches Szenario, mit der Folge, dass teure Gaskraftwerke viel länger laufen müssten als nötig. Reiche (CDU) war vor ihrem Wechsel an die Spitze des Bundeswirtschaftsministeriums Geschäftsführerin der Eon -Tochter Innogy Westenergie.

Netzausbau hält nicht mit Anlagenzubau Schritt

Dem Gesetzentwurf der Ministerin zufolge soll der Zubau von Anlagen besser mit dem Netzausbau synchronisiert und Kosten gesenkt werden. Derzeit könne der Netzausbau nicht mit dem Anlagenzubau Schritt halten. Deshalb komme es zur Vermeidung von Netzengpässen immer wieder zur sogenannten Abregelung von Wind- und Solaranlagen.

Wird die Leistung gedrosselt oder abgeschaltet, erhalten Betreiber bisher Entschädigungen, die jedes Jahr Milliarden kosten. Das will das Ministerium ändern. Besonders belastete Netzgebiete sollen als "kapazitätslimitiert" ausgewiesen werden können - im Falle von Abregelungen sollen an den entsprechenden Standorten für Neuanschlüsse keine Entschädigung mehr zu zahlen sein./klm/DP/mis

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,00
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 3,75
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN5PBU MN0GU4. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 23:08 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:03 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:41 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:17 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer