dpa-AFX Börsentag auf einen Blick

Stabiler Start erwartet 16.03.2026, 07:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.290,01 PKT -1,45 % Ariva Indikation
DAX 23.906,52 PKT -1,76 % Ariva Indikation
SDAX 18.355,39 PKT -0,75 % Ariva Indikation

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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM PLUS - Der Dax DE0008469008 dürfte recht stabil in den elften Handelstag seit Kriegsausbruch im Iran starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex fast drei Stunden vor dem Xetra-Start 0,1 Prozent höher auf 23.480 Punkte. Anders als an den vorangegangenen zwei Montagen erwarten die Anleger nach dem Wochenende keine neuen Hiobsbotschaften. Vor einer Woche war der Energiemarkt in regelrechte Panik geraten. Der Ölpreis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent war mit fast 120 Dollar noch auf den höchsten Stand seit 2022 geschossen. Dies hatte den Dax auf sein bisheriges Tief seit Kriegsausbruch bei 22.927 Punkten zurückgeworfen. Aktuell kostet Brent rund 105 Dollar je Barrel und damit nur moderat mehr als vor dem Wochenende. Für den Aktienmarkt sind die Öl- und Gaspreise als Gradmesser für Konjunktur- und Inflationssorgen weiter das Zünglein an der Waage. Besonders im Fokus stehen alle Nachrichten über den wichtigsten Versorgungsweg, die Straße von Hormus, die vom Iran faktisch blockiert ist.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Die US-Börsen sind am Ende einer schwachen Woche noch etwas tiefer in die Verlustzone gerutscht. Am Freitag drückten die Intensivierung des Iran-Kriegs und der damit einhergehende Anstieg der Ölpreise auf die Stimmung, nachdem im frühen Handel noch enttäuschende Konjunkturdaten die Hoffnungen der Anleger auf zumindest eine Leitzinssenkung der Notenbank in diesem Jahr wiedererweckt hatten. Die US-Wirtschaft war im Schlussquartal 2025 schwächer gewachsen als erwartet. Der Dow Jones Industrial US2605661048 gab um 0,26 Prozent auf 46.558,47 Punkte nach und fiel damit auf das Niveau von Ende November. Die fortdauernde, weitgehende Sperre der Straße von Hormus, einem Nadelöhr des globalen Öl- und Gashandels, und der damit verbundenen Inflationssorgen belasteten weiter. Auf Wochensicht ergibt sich damit für den Dow ein Minus von zwei Prozent. "Die Anleger beginnen sich Sorgen zu machen, dass sich die Lage im Nahen Osten so lange hinziehen könnte, dass sie Auswirkungen auf die Wirtschaft hat", sagte Marktstratege Matt Maley vom Vermögensverwalter Miller Tabak. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 verlor am Freitag 0,61 Prozent auf 6.632,19 Zähler und näherte sich damit weiter der viel beachteten 200-Tage-Durchschnittslinie. Sie gilt als Maß für den langfristigen Trend. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 büßte 0,62 Prozent auf 24.380,73 Punkte ein.

ASIEN: - LEICHTES MINUS IN CHINA UND JAPAN; PLUS IN HONGKONG - In Asien haben sich die wichtigsten Aktienmärkte unterschiedlich entwickelt. Während es in China und Japan im späten Handel leicht nach unten ging, zog der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong um etwas mehr als ein Prozent an.


DAX              		23447,29		-0,6%
XDAX            		23320,78		-0,79%
EuroSTOXX 50		5716,61		-0,56%
Stoxx50        		4976,65		-0,32%

				

DJIA             		46558,47		-0,26%
S&P 500        		6632,19		-0,61%
NASDAQ 100  		24380,73		-0,62%

------------------------------------------------------------------------------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL -------------------------------------------------------------------------------

RENTEN:


Bund-Future                125,90              +0,00%

DEVISEN:


Euro/USD       		1,1429		0,11%
USD/Yen             	159,34		-0,25%
Euro/Yen       		182,10		-0,14%

BITCOIN:


Bitcoin
(USD, Bitstamp)
Bitcoin		          73.792		1,32%

ROHÖL:


Brent                          104,32            +1,14%
WTI                             99,05             +0,34%

/zb

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