Wolfram-Superzyklus:
China kontrolliert 82 % – dieser Explorer könnte Amerikas Antwort sein
Anzeige
dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 07.05.2026 - 17.15 Uhr 07.05.2026, 17:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP 2: Weniger Steuereinnahmen für den Staat als erwartet

BERLIN - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) kann angesichts schwächerer Konjunkturaussichten wegen des Iran-Kriegs in den nächsten Jahren mit weniger Steuereinnahmen rechnen als noch im Herbst angenommen - wie der gesamte Staat auch mit Ländern und Kommunen. Für 2027 ergibt die aktuelle Steuerschätzung allein für den Bund 10,1 Milliarden Euro weniger als bisher erwartet, wie das Finanzministerium mitteilte. Auch in den folgenden Jahren bis 2030 dürfte weniger Steuergeld hereinkommen als gedacht.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche moderater als erwartet gestiegen. Die Hilfsanträge kletterten um 10.000 auf 200.000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Die Kennzahl befindet sich aber weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg auf 205.000 Anträge erwartet. Der Wert für die Vorwoche wurde um 1.000 auf 190.000 nach oben revidiert.

Schneider lehnt Reiches Energiewende-Pläne ab

BERLIN - Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erteilt Plänen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Energiewende eine Absage. "Ich bin für Effizienz, überhaupt keine Frage, ich bin für Kostenersparnis. Aber ich bin strikt dagegen, dass wir ein Stoppschild für den Ausbau von Erneuerbaren-Energie-Anlagen setzen", sagte Schneider in Berlin.

Jedes vierte neu zugelassene Auto in Deutschland fährt elektrisch

BERLIN/FLENSBURG - Jedes vierte im April neu zugelassene Auto hat einen reinen Elektroantrieb. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte, wurden mehr als 64.300 solcher Fahrzeuge neu auf die Straßen geschickt - und damit 41,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Anteil an allen Auto-Neuzulassungen lag bei 25,8 Prozent.

ROUNDUP 2: EU erlaubt Milliarden-Hilfe für Klimaschutz in Industrie

BRÜSSEL - Deutschland darf seine Industrie beim Umstieg auf klimafreundlichere Produktionsweisen mit fünf Milliarden Euro unterstützen. Die Europäische Kommission hat für entsprechende Pläne der Bundesregierung grünes Licht gegeben, wie sie in Brüssel mitteilte.

ROUNDUP 2: Auftragseingang in der deutschen Industrie legt deutlich zu

WIESBADEN - Kleiner Hoffnungsschimmer für die angeschlagene deutsche Industrie: Im März zog der Auftragseingang im Monatsvergleich um 5,0 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von lediglich 1,0 Prozent gerechnet. Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im März sei zu einem großen Teil auf den deutlichen Anstieg bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen zurückzuführen.

Eurozone: Umsätze im Einzelhandel sinken moderater als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im März weniger als erwartet gefallen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,3 Prozent erwartet. Im Februar waren die Umsätze laut revidierten Zahlen noch um 0,3 Prozent gesunken. Zunächst war ein Rückgang um 0,2 Prozent ermittelt worden.

Ifo-Institut: Last durch Spritpreise nicht ungewöhnlich hoch

DRESDEN - Die gestiegenen Preise für Benzin und Diesel belasten Arbeitnehmer nach Ansicht von Experten des Dresdner Ifo-Instituts nicht mehr als in vergangenen Jahren. Grund dafür sind die stetig gestiegenen Löhne, teilt das Institut mit. Den Berechnungen zufolge musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer im April etwa fünf Minuten für einen Liter Benzin arbeiten. In den vergangenen 35 Jahren seien es demnach zwischen drei und sechs Minuten gewesen. "Selbst bei Spritpreisen von 240 Cent pro Liter Super oder 250 Cent pro Liter Diesel liegt die benötigte Arbeitszeit meist unter den Werten der Jahre 2006 bis 2013", sagt Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Ifo Niederlassung Dresden.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer