dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 08.04.2026 - 17.00 Uhr 08.04.2026, 17:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP: Feuerpause im Iran-Krieg - Aufatmen nach Trump-Ultimatum

WASHINGTON/TEHERAN - Mit großer Erleichterung hat die internationale Gemeinschaft auf die zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg reagiert. Zugleich wurden die Kriegsparteien beschworen, den diplomatischen Erfolg abzusichern. "Ziel muss nun sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz.

ROUNDUP 2/Trump: 50-Prozent-Zölle für Irans Waffenlieferanten

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit Strafzöllen von 50 Prozent. Ein entsprechender Zollsatz solle mit sofortiger Wirkung auf alle Waren gelten, die in die USA verkauft würden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Das gelte ab sofort und ohne Ausnahme.

Eurozone: Erzeugerpreise sinken wie erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Erzeugerpreise im Jahresvergleich wie erwartet gesunken. Sie gingen im Februar im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten dies im Schnitt erwartet. Im Januar waren die Erzeugerpreise noch um revidiert 2,0 (zunächst: 2,1) Prozent gefallen.

Eurozone: Umsätze im Einzelhandel sinken im Februar wie erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone sind die Einzelhandelsumsätze im Februar wie erwartet gesunken. Die Erlöse fielen im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Januar hatten die Umsätze nach revidierten Zahlen stagniert. Zunächst war ein Rückgang um 0,1 Prozent ermittelt worden.

ROUNDUP/Deutschland: Industrieaufträge legen im Februar nur leicht zu

WIESBADEN - Die Lage für die Industrie in Deutschland bleibt schwierig. Im Februar legte der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent im Monatsvergleich zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem kräftigeren Anstieg um 3,0 Prozent gerechnet. Im Januar waren die Bestellungen in den Industriebetrieben im Monatsvergleich um 11,1 Prozent gesunken.

OECD: Long Covid belastet Wirtschaft und Gesundheitssysteme

PARIS - Die Industriestaatenorganisation OECD wirbt für eine bessere Behandlung und berufliche Wiedereingliederung von Long Covid-Patienten. Das könne auch die hohen Kosten durch die Langzeiterkrankung senken. Diese könnten von 2025 bis 2035 den Umfang von 0,1 bis 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreichen, wie eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ergab. Für die Wirtschaft in den OECD-Ländern könne dies eine Belastung von bis zu 115 Milliarden Euro jährlich bedeuten, was dem Jahresgesundheitsbudget der Niederlande oder Spaniens entspreche.

ROUNDUP: Exporteure rechnen trotz Nahostkonflikt mit Wachstum

HAMBURG - Trotz des Konflikts im Nahen Osten rechnet eine deutliche Mehrheit der deutschen Exporteure mit weiterem Wachstum. Laut einer Umfrage des Kreditversicherers Allianz Trade erwarten 83 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen für das laufende Jahr steigende Exportumsätze. Weltweit stimmen dem nur 75 Prozent zu.

Spritpreise in Deutschland steigen am Mittag weniger stark

MÜNCHEN - Trotz abgestürzter Rohölpreise haben die allermeisten Tankstellen am Mittwochmittag ihre Preise deutlich erhöht. Im bundesweiten Durchschnitt verteuerte sich Superbenzin der Sorte E10 zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr um 5,7 Cent pro Liter, Diesel um 5,3 Cent, wie der ADAC mitteilt. Nach der Erhöhung kostete ein Liter E10 im Schnitt 2,208 Euro, ein Liter Diesel 2,471 Euro.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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