Milliardenkonzern steigt ein:
Warum kauft ein Uranunternehmen 15,6 Prozent an einem Explorer für 0,10 CAD je Aktie?
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KONJUNKTUR vom 15.07.2026 - 17.00 Uhr 15.07.2026, 17:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP 6: Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur

WASHINGTON/TEHERAN - US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln", sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.

ROUNDUP/Pflegereform: Merz sieht Kürzen bei Rentenzahlungen kritisch

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht bei der Pflegereform noch Diskussionsbedarf bei vorgesehenen Kürzungen von Renteneinzahlungen für pflegende Angehörige. Die Entscheidung darüber sei noch nicht endgültig getroffen, sagte der CDU-Chef in Berlin. Er sehe diesen Punkt. "Ich sehe den auch kritisch." Der Entwurf sei in der regierungsinternen Abstimmung, über Details sei noch zu sprechen. Auch die CSU machte Bedenken deutlich.

USA: Anstieg der Erzeugerpreise verlangsamt sich

WASHINGTON - In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise merklich verlangsamt. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, legten im Juni im Jahresvergleich um 5,5 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 6,2 Prozent gerechnet.

Merz: Möglicher Subventionsabbau weitgehend ausgeschöpft

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz hat das Entlastungsvolumen der geplanten Einkommensteuerreform verteidigt und sieht kaum zusätzlichen Spielraum durch den Abbau staatlicher Vergünstigungen. "Wir haben bei den sogenannten Subventionen oder den Finanzhilfen weitgehend ausgeschöpft, was wir machen können", sagte der CDU-Chef in der Bundespressekonferenz in Berlin. Er nannte als Beispiel das sogenannte Dienstwagenprivileg. In einer Phase, in der die deutsche Autoindustrie unter massivem Wettbewerbsdruck stehe, Bedingungen für Auto-Käufe zu verschlechtern, wäre keine gute Idee.

177.000 Industriearbeitsplätze in einem Jahr verloren

NÜRNBERG - Die deutsche Industrie hat im vergangenen Jahr 177.000 Arbeitsplätze verloren. Das gab die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg bekannt. Im Dezember 2025 seien somit noch 6,5 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen. Dies entspricht fast einem Fünftel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

ROUNDUP: Bundesregierung will Förderprogramme im Klimafonds kürzen

BERLIN - Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren bei Förderprogrammen im Klima- und Transformationsfonds kürzen. Programme sollten "zielgenauer und flexibler" ausgerichtet werden, hieß aus dem Finanzministerium. Die Rede war von "Kleinstprogrammen", die sukzessive abgebaut werden sollten. Bei disponiblen Mittel, die noch nicht zugesagt wurden, solle es im Grundsatz eine Kürzung um 30 Prozent geben. Förderstopps solle es nicht geben.

ROUNDUP 3: Chinas Wirtschaft wächst langsamer als erwartet

PEKING - Chinas Wirtschaft ist im zweiten Quartal langsamer als erwartet gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, wie das nationale Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 4,5 Prozent gerechnet. Es war das schwächste Quartalswachstum seit Ende 2022. Im ersten Quartal hatte das Plus noch 5,0 Prozent betragen. Im gesamten ersten Halbjahr wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent.

Merz: Aufschwung in Deutschland hängt auch von Weltwirtschaft ab

BERLIN - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Chancen für mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland - verweist zugleich aber auf geopolitische Faktoren. "Ich hoffe, dass wir aus dieser strukturellen Wachstumskrise herauskommen", sagte Merz in Berlin mit Blick auf das kommende Jahr. "Wir tun in der Bundesregierung alles dafür, um das hinzubekommen." Der CDU-Politiker sagte zugleich: "Die Reformen, die wir auf den Weg bringen, dauern länger als gedacht. Wahr ist aber auch, dass es nicht nur von uns abhängt."

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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