dpa-AFX Überblick

KONJUNKTUR vom 23.09.2025 - 17.00 Uhr 23.09.2025, 17:04 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP: Unternehmensstimmung der Eurozone verbessert sich weiter leicht

LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im September überraschend deutlich aufgehellt. Sie signalisiert damit weiter ein geringfügiges Wachstum. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex stieg um 0,2 Punkte auf 51,2 Punkte, wie S&P am Dienstag in London nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten einen Anstieg erwartet, im Schnitt aber nur auf 51,1 Punkte.

Großbritannien: Unternehmensstimmung gibt unerwartet deutlich nach

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen Großbritanniens hat im September unerwartet deutlich nachgegeben. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex (PMI) von S&P Global fiel im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Punkte auf 51,0 Punkte, wie S&P am Dienstag in London laut einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Rückgang auf 53 Punkte erwartet.

OECD-Bericht: Deutschlands Wirtschaftswachstum bleibt schwach

PARIS - Das Wirtschaftswachstum in Deutschland bleibt laut einer Prognose der Industriestaatenorganisation OECD schwach. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) senkte ihre Erwartung auf 0,3 Prozent - 0,1 Prozentpunkte weniger, als sie in ihrem vorherigen Wirtschaftsausblick im Juni angegeben hatten. Deutschland bildet damit im Vergleich zu anderen OECD-Nationen weiterhin die Nachhut. Erst im nächsten Jahr soll sich die Situation hierzulande bessern und die Konjunktur um 1,1 Prozent zulegen.

Schwedens Notenbank senkt Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr

STOCKHOLM - Die schwedische Notenbank hat zum dritten Mal in diesem Jahr den Leitzins gesenkt. Der Leitzins werde um 0,25 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent reduziert, teilte die Zentralbank am Dienstag in Stockholm mit. Eine Mehrheit der Volkswirte hatte mit einem unveränderten Leitzins gerechnet. Der Leitzins ist damit so niedrig wie seit etwa drei Jahren nicht mehr.

Woidke fordert ein Fünftel des Sondervermögens für Ostländer

NEUBRANDENBURG - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat für die ostdeutschen Bundesländer ein Fünftel der Bundesmittel aus dem Sondervermögen für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz eingefordert. Die allen Bundesländern zugesicherten 100 Milliarden Euro seien von den Ländern in Absprache mit den Kommunalverbänden bereits verplant. Nun gehe es um die 400 Milliarden Euro, über die Bund selbst entscheide. "Wir wollen keine Sonderbehandlung. Was wir wollen, ist Fairness", sagte Woidke nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung der Regierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg.

ROUNDUP 2: Nato warnt Russland vor weiteren Luftraumverletzungen

BRÜSSEL - Die Nato warnt Russland unter Androhung von Gewalt vor weiteren Luftraumverletzungen. Die Nato und die Alliierten würden im Einklang mit dem Völkerrecht alle notwendigen militärischen und nicht-militärischen Mittel einsetzen, um sich zu verteidigen und Bedrohungen aus allen Richtungen abzuschrecken, heißt es in einer nach Beratungen in Brüssel veröffentlichten Erklärung aller 32 Bündnisstaaten.

Klingbeil: Rekordinvestitionen sichern Arbeitsplätze

BERLIN - Finanzminister Lars Klingbeil hat Kritik der Opposition an seinem Haushaltsentwurf zurückgewiesen. "Mit den Investitionen aus dem Sondervermögen werden wir keine Haushaltslöcher stopfen, sondern wir werden sanieren, was jahrelang vernachlässigt wurde", betonte der SPD-Chef in der Haushaltsdebatte im Bundestag. Diese Investitionen in die Infrastruktur dienten am Ende dazu, Arbeitsplätze zu sichern.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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