Novo Nordisk bleibt bei Umsatzzielen hinter den Erwartungen zurück - Kurs sinkt
BAGSVAERD - Der Pharmakonzern Novo Nordisk DK0062498333 hat mit seinen mittelfristigen Wachstumsambitionen enttäuscht. Zwar will das Unternehmen bis 2030 aus eigener Kraft im Schnitt pro Jahr genauso schnell wachsen wie die Konkurrenz und die operative Marge mit Blick auf 2030 weitgehend stabil halten. Anleger hatten sich von dem Kapitalmarkttag am Montag aber ehrgeizigere Umsatzziele erhofft und zudem von Unternehmenschef Mike Doustdar konkrete Sanierungspläne erwartet, nachdem der dänische Arzneimittelhersteller seine Führungsposition auf dem boomenden Markt für Abnehmmedikamente an den US-Konkurrenten Eli Lilly & Co verloren hatte. Die Aktie büßte am Montag bis zum Mittag rund 5,5 Prozent an Wert ein.
VW-Betriebsratschefin: Aktionäre müssen Beitrag leisten
WOLFSBURG - Angesichts der Krise bei Europas größtem Autobauer fordert VW DE0007664039-Betriebsratschefin Daniela Cavallo einen Beitrag der Anteilseigner. "Auch unsere Aktionärinnen und Aktionäre müssen ihren Teil zur Krisenbewältigung beisteuern. Dazu gehört, dass so viel Geld wie möglich im Unternehmen bleibt, um die teure Transformation zu finanzieren", sagte Cavallo laut Mitteilung bei einer Aktion im VW-Stammwerk in Wolfsburg. Sie dürften nicht nur in Richtung Belegschaften schauen und dort Verzicht verlangen. Größter VW-Anteilseigner ist die Eigentümerfamilie Porsche-Piech, die ihre Aktien in der Beteiligungsgesellschaft Porsche SE DE000PAH0038 gebündelt hat. Zweitgrößter Aktionär ist das Land Niedersachsen.
Societe Generale peilt weiter steigende Renditen an - Hohe Ausschüttungen
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale FR0000130809 rechnet mittelfristig mit einer deutlich höheren Eigenkapitalrendite. Um das Ziel zu erreichen, möchte Bankchef Slawomir Krupa die Kosten weiter senken. Zudem sollen die Erlöse steigen. Auf diese Weise soll die Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) bis 2029 auf 13 bis 14 Prozent sowie auf mehr als 15 Prozent in den Jahren danach klettern. Nach der Vorlage der Halbjahreszahlen hatte die französische Bank das Renditeziel für das laufende Jahr auf etwa elf Prozent erhöht. Krupa kündigte in der Mitteilung zu dem am Montag stattfindenden Kapitalmarkt an, bis zum Jahr 2029 mindestens 21 Milliarden Euro in Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufe stecken zu wollen. Damit sollen rund die Hälfte der erzielten Gewinne direkt und indirekt an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
Ärger um Standortdaten: Google muss 400 Millionen zahlen
DUBLIN - Der US-Techgigant Google US02079K1079 muss wegen Verstößen gegen die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mehr als 400 Millionen Euro Strafe zahlen. Das teilte die irische Datenschutzkommission DPC mit. Demnach geht es um den Umgang mit Standortdaten von Nutzern zwischen 2018 und 2020. Beanstandet wurde die Verarbeitung der Standortdaten in den Bereichen Web- und App-Aktivitäten, Standortverlauf und Standortgenauigkeit.
Norma Group verkleinert Vorstand nach Verkauf des Wassermanagement-Geschäfts
MAINTAL - Der Verbindungstechnikhersteller und Autozulieferer Norma Group DE000A1H8BV3 verkleinert im Zuge seines Umbaus den Vorstand. Mit dem für das Tagesgeschäft zuständigen Chief Operating Officer Daniel Heymann habe man sich im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigt, die vertragliche Zusammenarbeit zu beenden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Heymann sei zum 14. September aus dem Vorstand ausgeschieden. Die Entscheidung trage der veränderten Größe und Aufstellung der Norma Group Rechnung, die zuletzt ihr Wassermanagement-Geschäft verkauft hatte. Norma richtet sich mittlerweile verstärkt auf Fahrzeughersteller und Industriekunden aus./mis
Berentzen stimmt Übernahme durch US-Konzern Sazerac zu - Aktie zieht an
HASELÜNNE - Der niedersächsische Schnaps- und Getränkehersteller Berentzen DE0005201602 steht kurz vor der Übernahme durch den auf Whiskey spezialisierten US-Konkurrenten Sazerac. Mit dem Branchenriesen sei eine Zusammenschlussvereinbarung unterzeichnet worden, gab Berentzen am Montag per Ad-hoc-Mitteilung bekannt. Sazerac wolle ein öffentliches Übernahmeangebot von 5,55 Euro je Aktie für alle Aktien der Berentzen-Gruppe abgeben. Das Angebot unterliege einer Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent plus eine Aktie. Die Transaktion werde voraussichtlich im vierten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Die Berentzen-Aktie zog vorbörslich deutlich an.
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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /stk