dpa-AFX-Überblick

UNTERNEHMEN vom 25.06.2026 - 15.15 Uhr 25.06.2026, 15:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

ROUNDUP: US-Speicherchiphersteller Micron glänzt weiter - Aktie auf Höhenflug

BOISE - Beim US-Speicherchip-Spezialisten Micron US5951121038 läuft es weiter glänzend. Der KI-Boom sorgt für extrem hohe Wachstumsraten, sprudelnde Gewinne und hervorragende Aussichten. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 übertraf der Konzern die Erwartungen der Experten deutlich und auch der Ausblick auf das Schlussquartal fiel besser als erwartet aus. Analysten lobten zudem, dass Micron mit vielen wichtigen Kunden langfristige Verträge abgeschlossen hat. Die Micron-Aktien steuern auf ein weiteres Rekordhoch zu.

ROUNDUP 2/Neuer Milliardendeal: Merck übernimmt US-Unternehmen Bio-Techne

DARMSTADT - Der Pharma- und Technologiekonzern Merck DE0006599905 baut sein Geschäft mit Laborausrüstung mit einer der größten Übernahmen in der Unternehmensgeschichte aus. Der Dax DE0008469008-Konzern übernimmt den Anbieter von Life-Science-Werkzeugen und Analysetechnologien Bio-Techne mit Sitz in Minneapolis für knapp zehn Milliarden Euro, wie Merck am Donnerstag mitteilte.

ROUNDUP: Easyjet lehnt weiteres Angebot von US-Investor Castlelake ab

LONDON - Die Billigfluglinie Easyjet GB00B7KR2P84 lehnt eine mögliche Übernahme des US-Investors Castlelake weiter ab. Auch ein viertes unverbindliches Angebot über nun 6,50 britische Pfund wiesen die Briten zurück, da es das Unternehmen zu niedrig bewertet, wie es in einer Mitteilung von Easyjet vom Donnerstag hieß. Das sind 25 Pence mehr als zuletzt. Zugleich räumte die Fluggesellschaft dem Investor mehr Zeit und besseren Zugang zu Informationen ein, um sein Angebot zu verbessern. An der Börse gewann die Aktie rund 6,5 Prozent und setzte damit ihre Erholung vom Tief von Mitte Mai weiter fort.

Modehändler H&M enttäuscht auch im zweiten Quartal

STOCKHOLM - Der Modekonzern H&M SE0000106270 hat auch im zweiten Geschäftsquartal das schwache Konsumklima zu spüren bekommen. In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Umsatz um 3 Prozent auf 54,8 Milliarden schwedische Kronen (rund 4,95 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem geringeren Rückgang der Erlöse gerechnet. Belastet wurde das Geschäft erneut auch von negativen Währungseffekten. Die Gewinnentwicklung der Schweden enttäuschte ebenfalls. Die Aktie reagierte zuletzt mit einem Minus von rund 2,5 Prozent auf die Zahlenvorlage.

VW verkauft Mehrheit an Motorentochter Everllence an Finanzinvestor Bain

WOLFSBURG/MÜNCHEN - Der VolkswagenDE0007664039-Konzern gibt die Mehrheit an seiner Großmotorentochter Everllence ab. Die Wolfsburger haben sich mit dem Finanzinvestor Bain Capital auf den Verkauf von 51 Prozent der Anteile verständigt und hierzu eine exklusive Vereinbarung erzielt, wie sie am Donnerstag mitteilten. Volkswagen bringt die Transaktion einen Erlös von 7,4 Milliarden Euro. Über die Verwendung des Erlöses werd zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, hieß es weiter. Der Konzern will mittelfristig mit 49 Prozent am Unternehmen beteiligt bleiben. Die fünf deutschen Standorte von Everllence sollen auch unter der neuen Eigentümerstruktur mindestens bis 2030 erhalten bleiben, hieß es weiter. Betriebsbedingte Kündigungen seien in diesem Zeitraum ausgeschlossen.

US-Stresstest: Banken kommen gut durch Krisenszenario

WASHINGTON - Die größten Banken in den USA sind nach Einschätzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gut für eine schwere Rezession gerüstet. Im untersuchten Szenario verloren die Institute zwar mehr als 708 Milliarden an Krediten, doch die Kapitalquote verringerte sich im Mittel nur um 1,6 Prozentpunkte, wie die Fed am Mittwochabend in Washington mitteilte. Alle 32 geprüften Banken seien über der Mindestanforderung für die Kapitalausstattung geblieben. Die ersten Institute wie Goldman Sachs US38141G1040 und JPMorgan US46625H1005 kündigten daraufhin höhere Ausschüttungen an ihre Anteilseigner an.


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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jha

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