ROUNDUP: VW-Tochter Porsche streicht weitere 5.000 Stellen
STUTTGART - Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche AG DE000PAG9113 streicht bis 2035 weitere 5.000 Stellen in der Region Stuttgart. Betroffen sind das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum im nahen Weissach. Im Gegenzug wird die Standortsicherung um fünf Jahre bis Ende 2035 verlängert. Betriebsbedingte Kündigungen sind in dieser Zeit ausgeschlossen, wie das Unternehmen und der Gesamtbetriebsrat mitteilten. Die im MDax DE0008467416 notierte Vorzugsaktie bewegte sich infolge der Bekanntgabe kaum und lag weiter ein halbes Prozent im Minus. Über den Umfang des Sparpakets war bereits in Medien wie dem "Manager Magazin" berichtet worden.
ROUNDUP: Hochtief setzt dank KI-Booms Wachstumskurs fort - Gewinnziel erhöht
ESSEN - Der Baukonzern Hochtief DE0006070006 profitiert weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Rechenzentren. Umsatz und operative Ergebnisse legten zweiten Quartal zu. "In allen unseren Märkten sehen wir eine anhaltende Nachfrage nach Infrastruktur", sagte Unternehmenschef Juan Santamaría Cases, der auch Chef der Hochtief-Mutter ACS ES0167050915 ist, am Montag laut einer Mitteilung. In Deutschland würden sich durch verstärkte Investitionen in die Verkehrs-, Energie- und digitale Infrastruktur zusätzliche Chancen ergeben. Das Gewinnziel für das laufende Jahr hatte das Unternehmen zuvor in einer separaten Mitteilung erhöht.
Probleme China und Naher Osten: VW-Tochter Audi kappt die Prognose
INGOLSTADT - Die VW-Tochter Audi hat weiter Probleme und kappt ihre Prognose. Angesichts eines immer schwieriger werdenden Marktes in China und der Eskalation im Nahen Osten erwartet der Autobauer im laufenden Jahr weniger Umsatz und Rendite, wie er am Montag mitteilte. Der Gewinn im zweiten Quartal sank um rund 21 Prozent auf 563 Millionen Euro nach Steuern. Die Zahlen betreffen Audi als Teilkonzern von Volkswagen DE0007664039 - schließen also Lamborghini, Bentley und Ducati ein.
ROUNDUP: Vodafone steigert Umsatz und Gewinn - Jahresziel um Zukauf angehoben
LONDON - Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone GB00BH4HKS39 hat im ersten Geschäftsquartal 2026/27 den Umsatz gesteigert und mehr verdient. Den Jahresausblick aktualisierten die Briten um den Zukauf Safaricom und peilen nach dem guten Jahresstart nun zudem das obere Ende der Zielspannen an. Die Vodafone-Aktien legten am Montag zuletzt um vier Prozent zu.
Toyota steigt bei Brennstoffzellen-Firma Cellcentric ein
KIRCHHEIM UNTER TECK - Toyota JP3633400001 steigt bei dem Brennstoffzellen-Hersteller Cellcentric ein. Der japanische Autokonzern wird gleichberechtigter Partner und Anteilseigner. Dazu wurde eine verbindliche Vereinbarung zwischen Daimler Truck DE000DTR0CK8, Volvo, Cellcentric und Toyota unterzeichnet worden, wie die Partner gemeinsam mitteilten. Künftig werde jeder Gesellschafter ein Drittel der Anteile halten. Die Transaktion soll spätestens Anfang 2027 abgeschlossen sein. Die Freigabe der Behörden steht aber noch aus.
Langsameres Wachstum - Shein gibt Einblick vor Börsengang
HONGKONG - Vor ihrem anvisierten Börsengang in Hongkong hat die Online-Plattform Shein schwache Geschäftszahlen öffentlich gemacht. Wie aus einer Mitteilung an der Hongkonger Börse hervorging, verzeichnete das aus China stammende Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Verlust von 99 Millionen US-Dollar (derzeit etwa 86,8 Mio Euro).
Krebsmittel treiben Wachstum von Astrazeneca an - Aktie steigt
LONDON - Der Pharmakonzern Astrazeneca GB0009895292 hat im zweiten Quartal zugelegt. So stieg der Umsatz um sechs Prozent auf rund 15,4 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Montag in London mitteilte. Dabei profitierte Astrazeneca von steigenden Verkäufen von Krebsmedikamenten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für das Mittel Farxiga in den USA mehr als ausgleichen. Das operative Ergebnis legte um 12 Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Dollar (4,6 Mrd Euro) zu, das Ergebnis je Aktie sogar um rund ein Fünftel auf 2,63 Dollar. Das war mehr als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs stieg nach Handelsstart in London um 1,4 Prozent.
Argenx kauft Forte Biosciences - Erweiterung der Immunologie-Pipeline
AMSTERDAM - Argenx NL0010832176 verstärkt seine Immunologie-Pipeline mit einem Zukauf in den USA. Der Biotechspezialist hat eine verbindliche Vereinbarung zum Kauf des US-Unternehmens Forte Biosciences für 77 US-Dollar je Aktie in bar geschlossen, wie das im EuroStoxx 50 EU0009658145 notierte Unternehmen am Montag in Amsterdam mitteilte. Der Deal bewerte das Eigenkapital von Forte Biosciences mit rund 2,2 Milliarden US-Dollar (1,9 Mrd Euro). Zuletzt hatte die Aktie im US-Handel mit knapp 55 Dollar geschlossen. Noch bis in den Juli hinein war der Kurs allerdings um die 20 Dollar gependelt, bevor positive Studiendaten den Wert anfachten.
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