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Zölle erhöhen für chinesische Beteiligung an VW-Werk Zwickau 16.07.2026, 18:32 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Mit höheren Zöllen auf chinesische Autos will der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter die Chancen für eine Beteiligung am von der Schließung bedrohten VW DE0007664039-Werk in Zwickau erhöhen. "Wir müssen auf EU-Ebene über höhere Zölle auf Autos aus chinesischer Produktion nachdenken", sagte der SPD-Politiker der "Bild"-Zeitung. "Wenn mit einem Joint-Venture in Sachsen dann europäische Zölle vermieden werden können, wäre das ein Argument, mit dem man ganz anders verhandeln kann."

Panter: Über Verdopplung der Zölle nachdenken

"Ein mögliches Joint-Venture mit chinesischen Autoherstellern in Werken wie Zwickau muss attraktiv für die chinesischen Partner sein, das heißt, eine Produktion in Zwickau muss sich für sie lohnen", forderte Panter. Man könne über eine Verdopplung des grundsätzlichen Einfuhrzolls auf chinesische Elektroautos nachdenken.

Die EU erhebt seit 2024 Zölle auf Importe von in China gefertigten Elektroautos, die je nach Hersteller zwischen 7,8 und 35,3 Prozent betragen. In einer Anti-Subventionsuntersuchung war Brüssel zuvor zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Volksrepublik hergestellte E-Autos von unfairen Regierungshilfen profitieren und damit einen marktverzerrenden Preisvorteil in der EU haben.

VW will Produktion eigener chinesischer Modelle in Europa prüfen

Bei Volkswagen DE0007664039 wird angesichts von Überkapazitäten um einen Sparkurs gerungen. Medien hatten zuletzt über die drohende Schließung von bis zu vier Werken berichtet, darunter auch Zwickau. Konzernchef Oliver Blume kündigte zuletzt an, auch die Produktion chinesischer VW-Modelle in Europa zu prüfen, um die Auslastung der Werke zu verbessern.

Panter hatte sich zuvor bereits mehrfach dafür ausgesprochen, Produktion aus China nach Deutschland zu holen und auch ein Joint Venture mit einem chinesischen Hersteller für Zwickau ins Spiel gebracht.

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