PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

E-Auto-Fertigung in Sachsen ruht - VW hofft auf Autogipfel 08.10.2025, 15:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Volkswagen (VW) Vz 73,60 EUR -1,96 % Lang & Schwarz

ZWICKAU/DRESDEN/BERLIN (dpa-AFX) - Volkswagen erwartet vom Autogipfel im Kanzleramt an diesem Donnerstag neue Impulse für den Markthochlauf der Elektromobilität in Deutschland. "Wir haben große Erwartungen an den Autogipfel, sich dem Thema E-Mobilität mit Nachdruck zu widmen", sagte ein VW -Sprecher in Sachsen. Ziel müsse es sein, dass Elektroautos "vom Kunden liebgewonnen werden". Die Fahrzeuge selbst seien ausgereift, nun gehe es um die Unterhaltskosten.

Der Sprecher nannte als zentrale Punkte eine fortgesetzte Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos und einen Ladestrompreis unter 50 Cent pro Kilowattstunde. "Darüber muss die Politik diskutieren", sagte er.

Stillstand auf dem Band - VW pausiert E-Auto-Produktion

Hintergrund sind Produktionspausen in den VW-Werken Zwickau und Dresden, wo die Bänder in dieser Woche wegen schwächerer Nachfrage nach Elektroautos stillstehen. Nach Angaben des Unternehmens nutzt VW die Zeit für Schulungen, Wartungsarbeiten und den Abbau von Überstunden. Beide Standorte gelten als zentrale Pfeiler der Elektrostrategie des Konzerns.

Ostdeutschland als Treiber der Elektroproduktion

Auch Jens Katzek, Geschäftsführer des Automotive Cluster Ostdeutschland, sieht die Branche im Umbruch. Seinen Angaben zufolge kamen im vergangenen Jahr rund zwei Drittel der in Deutschland produzierten Elektroautos aus ostdeutschen Werken. "Wir sind auf einem guten Weg, die Elektromobilität ist längst Realität", sagte Katzek. Es brauche nun Verlässlichkeit statt immer neuer Zielmarken. "Lasst uns den Weg weiter forcieren, aber ohne diesen Zahlenfetischismus beim Jahr 2035", sagte er. Unternehmen bräuchten Planungssicherheit, nicht Strafandrohungen, wenn die Verbraucher noch zögerten.

Politischer Kursstreit: 2035 als Zankapfel

Vor dem Autogipfel hatten SPD-Spitzen wie Parteichefin Bärbel Bas und Fraktionschef Matthias Miersch bekräftigt, am Aus für neue Verbrenner ab 2035 festhalten zu wollen. CDU-Chef Friedrich Merz fordert dagegen, das Verbot zu kippen und auf "Technologieoffenheit" zu setzen./djj/DP/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,34
Hebel: 21,65
mit starkem Hebel
Ask: 1,10
Hebel: 6,82
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WB0H6S WA583A. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

6:11 Uhr • Artikel • dpa-AFX

6:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

6:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

5:50 Uhr • Artikel • dpa-AFX

5:50 Uhr • Artikel • dpa-AFX

5:35 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer