Epstein-Skandal

Demokraten fordern Vorladung von Minister Lutnick 26.02.2026, 22:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

WASHINGTON (dpa-AFX) - Im Zuge der Befragung der früheren US-Außenministerin Hillary Clinton im Epstein-Untersuchungsausschuss rückt Handelsminister Howard Lutnick erneut in den Fokus. Der republikanische Ausschussvorsitzende James Comer sagte Medienberichten zufolge vor Beginn der Befragung Clintons in Chappaqua, einer Gemeinde im US-Bundessaat New York, es sei "sehr gut möglich", dass Lutnick vor das Gremium geladen werde. Sein Name könne außerdem im Rahmen der laufenden Befragungen eine Rolle spielen.

Hintergrund sind jüngst veröffentlichte Akten des Justizministeriums zum Fall des 2019 in Haft gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Daraus geht hervor, dass Lutnick länger Kontakt zu dem Finanzier hatte als bislang eingeräumt. Bei einer Senatsanhörung hatte Lutnick erklärt, er habe Epsteins Karibikinsel 2012 während eines Familienurlaubs besucht, aber keine Straftaten beobachtet. Er bestreitet jegliches Fehlverhalten.

Demokraten fordern Rücktritt Lutnicks

Demokratische Ausschussmitglieder erhöhten am Rande der nicht öffentlichen Befragung den Druck. Der ranghöchste Demokrat im Ausschuss, Robert Garcia, forderte, statt Clinton solle "jemand befragt werden, der tatsächlich mit Jeffrey Epstein verkehrt hat". Es sei "inakzeptabel", jemanden nicht vorzuladen, der so oft über seine Kontakte zu Epstein gelogen habe. Lutnick solle im Grunde zurücktreten oder seines Amtes enthoben werden, zumindest aber aussagen. Das Weiße Haus weist Rücktrittsforderungen zurück.

Die Befragung von Hillary Clinton vor einem Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses ist Teil einer politischen Aufarbeitung des Missbrauchs- und Sexhandelsnetzwerk Epsteins, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Der New Yorker Finanzier verfügte über beste Kontakte in Politik, Wirtschaft und High Society im In- und Ausland. Er starb 2019 in einer Gefängniszelle. Seine langjährige Vertraute und Komplizin Ghislaine Maxwell verbüßt eine Haftstrafe wegen Sexhandels./hae/DP/he

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