Breaking News
Der Breakthrough, der eines der größten Probleme der Elektromobilität lösen könnte?
Anzeige

EU-Kommission gibt grünes Licht für mögliche Boss-Übernahme 28.07.2026, 13:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Hugo Boss 37,98 EUR +0,41 % Lang & Schwarz

Einer Übernahme des deutschen Bekleidungsherstellers Hugo Boss DE000A1PHFF7 durch die britische Frasers Group steht nach den Wettbewerbsregeln der EU nichts entgegen. Die Europäische Kommission genehmigte die mögliche Übernahme der alleinigen Kontrolle über den schwäbischen Bekleidungshersteller, wie sie mitteilte.

Die Brüsseler Behörde kam demnach zu dem Schluss, dass der angemeldete Zusammenschluss keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwerfe, da die Unternehmen infolge der geplanten Transaktion nur begrenzte Marktpositionen innehätten. Die Transaktion betreffe vor allem die Herstellung und den Einzelhandel mit hochwertiger Bekleidung, Schuhen und Accessoires.

Boss empfiehlt Aktionären Ablehnung

Anfang des Monats hatten Vorstand und Aufsichtsrat von Hugo Boss den Aktionären empfohlen, das Angebot des Großaktionärs Frasers Group abzulehnen. Der Angebotspreis spiegle den eigenständigen Wert und das zukünftige Wertschöpfungspotenzial von Hugo Boss nicht angemessen wider, hieß es.

Seit Mitte Juni versucht die Frasers Group im Zuge eines freiwilligen öffentlichen Angebots das Ruder bei den Schwaben zu übernehmen. Sie bieten 38 Euro je Anteilsschein. Die Frasers Group ist ein Einzelhandelskonglomerat, hinter dem der Unternehmer Mike Ashley steckt. An Hugo Boss ist die Gruppe mittlerweile mit etwas mehr als 30 Prozent direkt beteiligt. Das Übernahmeangebot wurde bis Mitte August verlängert.

Boss erwartet Umsatzrückgang

Boss aus Metzingen hat weltweit 20.000 Beschäftigte, davon mehr als 4.400 in Deutschland. Der Modekonzern hat aktuell mit der mauen Kauflaune seiner Kundinnen und Kunden zu kämpfen. Für das laufende Jahr erwartet das Management einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll 300 Millionen bis 350 Millionen Euro erreichen. 2025 wurde ein Umsatz von rund 4,3 Milliarden Euro bei einem operativen Ergebnis von 391 Millionen Euro verbucht.

Die EU-Kommission kontrolliert Unternehmenszusammenschlüsse, wenn die beteiligten Firmen bestimmte Umsatzschwellen überschreiten und in mehreren EU-Staaten tätig sind. Dabei prüft die Kommission, ob der Zusammenschluss den Wettbewerb erheblich beeinträchtigen könnte.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,18
Hebel: 20,23
mit starkem Hebel
Ask: 0,58
Hebel: 6,50
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW86W5 GV4RTQ. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer