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EU-Parlament spricht sich für digitalen Euro aus 09.07.2026, 13:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Die Einführung des digitalen Euro rückt ein Stück näher. Die EU-Abgeordneten sprachen sich in Straßburg klar für die elektronische Form der Gemeinschaftswährung aus. 416 stimmten dafür, 169 dagegen, 22 enthielten sich. Nach dieser Positionierung können nun die Verhandlungen für einen Rechtsrahmen zur elektronischen Version des Euros von Parlament und EU-Staaten starten. Das ist für Mitte des Monats geplant.

Europäisches Angebot gegen US-Anbieter

Der digitale Euro soll das Euro-Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen. Bislang dominieren vor allem US-Anbieter wie Paypal US70450Y1038, Mastercard US57636Q1040 und Visa den Markt für digitale Zahlungen in Europa. Mit dem digitalen Euro wollen die Euro-Notenbanken ihnen ein europäisches Angebot entgegensetzen.

Das Zahlungsmittel soll sowohl online als auch offline genutzt werden können und Datenschutz gewährleisten. Grundlegende Dienstleistungen - wie die Kontoeröffnung und die Verwaltung von Guthaben - sollen kostenlos sein.

Pilotprojekt 2027 angepeilt

Die Euro-Notenbanken tüfteln seit Jahren an einer digitalen Variante der europäischen Gemeinschaftswährung, und peilen eine Einführung der Alternative zum Bargeld 2029 an, für 2027 ist der Start eines Pilotprojekts vorgesehen. Dafür muss allerdings der Rechtsrahmen stehen.

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