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Iran-Deal ist noch nicht einmal der Anfang vom Ende 15.06.2026, 04:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Nach der Einigung zwischen dem Iran und den USA auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung ihres Konflikts warnen Experten vor verfrühtem Optimismus. "Selbst wenn es Bestand hat, bleiben die schwierigen Fragen bestehen: das iranische Atomprogramm, die Unterstützung von Stellvertretern, Raketen und Drohnen sowie die Unterdrückung im Inland", gab Richard Fontaine von der Denkfabrik Center for a New American Security zu bedenken. Die im Rahmenabkommen ausgesparten Punkte seien genau die, die erst zum Krieg geführt hätten, schrieb er auf der Plattform X.

Das Rahmenabkommen sei deshalb keinesfalls das Ende des Krieges, nicht einmal "der Anfang vom Ende". Es könne aber ein erster Schritt in die richtige Richtung sein, meint Fontaine.

Auch Karim Sadjadpour von der Denkfabrik Carnegie sagte, er sehe in der Einigung noch kein Ende des Krieges. Vor allem der Krieg im Libanon werde weiterhin eine Quelle von Spannungen bleiben, sagte er dem Sender CNN. Erschwert würden die Friedensbemühungen durch die belastete Beziehung beider Länder. Zur Führung in Teheran sagte er: "Das ist ein Regime, das nach wie vor zutiefst gekränkt ist."

Nach wochenlangen Verhandlungen hatten die USA und der Iran zuvor eine vorläufige Übereinkunft für einen Ausweg aus dem Iran-Krieg verkündet. Unterzeichnet werden soll das Dokument demnach am Freitag in der Schweiz.

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