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CGTN: China-Besuch von Merz verleiht den Beziehungen zwischen China und Deutschland sowie zwischen China und Europa neue Dynamik 27.02.2026, 05:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

^CGTN veröffentlichte einen Artikel über den Staatsbesuch des deutschen

Bundeskanzlers Friedrich Merz in China vom 25. bis 26. Februar. Der Artikel

betont die Bedeutung des Besuchs und analysiert aus wirtschaftlicher und

politischer Perspektive, wie China und Deutschland eine erfolgreiche Geschichte

der für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit geschrieben haben und wie ihre

Partnerschaft Stabilität in die Beziehungen zwischen China und Europa sowie in

die Global Governance bringt.

PEKING, Feb. 27, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Der deutsche Automobilhersteller BMW

gab im April 2025 Pläne bekannt, er werde noch im Laufe des Jahres damit

beginnen, KI-Technologie (künstliche Intelligenz) des chinesischen Tech-Startups

DeepSeek in seine neuesten Fahrzeuge in China zu integrieren. Zuvor hatte BMW

eine strategische Kooperationsvereinbarung mit Alibaba über große KI-

Sprachmodelle unterzeichnet.

BMW gehört zu einer Delegation von rund 30 Spitzenmanagern aus führenden

deutschen Industrieunternehmen, die Bundeskanzler Friedrich Merz auf seinem

Staatsbesuch vom 25. bis 26. Februar in China begleiten.

Der chinesische Präsident Xi Jinping traf sich am Mittwoch in Peking mit Merz,

wobei beide Staatschefs eine verstärkte Koordinierung und Zusammenarbeit

zusagten.

?Eine Erfolgsgeschichte zum gegenseitigen Nutzen"

Je größer die Veränderungen und Turbulenzen sind, denen die Welt ausgesetzt ist,

desto wichtiger sei es für beide Länder, die strategische Kommunikation zu

verbessern, das gegenseitige strategische Vertrauen zu stärken und auf neue

Fortschritte in der umfassenden strategischen Partnerschaft zwischen China und

Deutschland hinzuarbeiten, so Xi während des Treffens.

China und Deutschland hätten auf Selbstständigkeit gesetzt und eine rasante

Entwicklung vollzogen. Beide Seiten hätten gegenseitigen Respekt, gegenseitiges

Vertrauen und offene Zusammenarbeit gepflegt und gemeinsam eine

Erfolgsgeschichte zum gegenseitigen Nutzen geschrieben, so Xi.

In den letzten Jahren lag das jährliche Handelsvolumen zwischen China und

Deutschland weiterhin bei über 200 Milliarden US-Dollar, wobei die bilateralen

Investitionen 65 Milliarden US-Dollar überstiegen und jeweils knapp ein Viertel

des gesamten Handelsvolumens Chinas mit der Europäischen Union ausmachten. Im

vergangenen Jahr belief sich das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und

Deutschland auf 292 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 2,1 Prozent

gegenüber dem Vorjahr entspricht. China hat sich zu Deutschlands größtem

Handelspartner entwickelt.

Die deutsche Wirtschaft misst dem chinesischen Markt große Bedeutung bei und

hofft, die Zusammenarbeit mit China weiter zu vertiefen, um gegenseitigen Nutzen

und gemeinsame Entwicklung zu erreichen, so Merz.

Mehr Stabilität in den Beziehungen zwischen China und der EU, Global Governance

Angesichts der Verflechtung globaler Risiken und Herausforderungen dient die

stabile Entwicklung der chinesisch-deutschen Beziehungen nicht nur den

bilateralen Interessen beider Länder, sondern hat auch eine breitere regionale

und globale Bedeutung.

Xi forderte die beiden Länder, die zweit- bzw. drittgrößte Volkswirtschaft der

Welt, auf, die zentrale Rolle der Vereinten Nationen zu wahren, ihre

Führungsrolle zu bekräftigen und eine Vorreiterrolle beim Schutz des

Multilateralismus, bei der Umsetzung der internationalen Rechtsstaatlichkeit,

der Verteidigung des freien Handels und der Förderung von Solidarität und

Koordination zu übernehmen.

Merz forderte eine verstärkte Koordinierung und die Fortsetzung des Freihandels

mit China und erklärte, dass der Aufbau einer verlässlichen und dauerhaften

wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit zwischen der EU und China

im Interesse beider Seiten liege und auch der globalen Stabilität und dem

Wohlstand förderlich sei.

Die gemeinsamen Interessen Chinas und Deutschlands überwögen bei weitem ihre

Differenzen, und der Spielraum für Zusammenarbeit gehe weit über

Wettbewerbsspannungen hinaus, so Jiang Feng, Forschungsprofessor an der Shanghai

Academy of Global Government and Area Studies.

?Dieser Besuch von Bundeskanzler Merz in China könnte einer zersplitterten Welt

die dringend benötigte Vorhersehbarkeit und Stabilität bringen und es beiden

Ländern ermöglichen, ihre strategische Rolle im Bereich der Global Governance

wahrzunehmen", so Jiang.

https://news.cgtn.com/news/2026-02-25/Merz-s-China-visit-boosts-China-Germany-

China-Europe-ties-1L3Bn4LgC0U/p.html

Kontakt:

Jiang Simin

jiang.simin@cgtn.com°

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