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Westlake will mit der Schließung des PVC-Werks in Köln seine Präsenz im europäischen Chlorvinyl-Geschäft optimieren 29.09.2026, 23:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Westlake Corporation 55,89 EUR -4,92 % Lang & Schwarz
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HOUSTON, Sept. 29, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Die Westlake Corporation (NYSE: WLK)
(?Westlake" oder das ?Unternehmen") hat heute bekanntgegeben, dass das
Unternehmen angesichts der schwierigen Marktbedingungen Maßnahmen zur
Verbesserung der Rentabilität ergreift, indem es sein Werk für Polyvinylchlorid
(?PVC") in Köln, Deutschland, schließt.
Die chemische Industrie in Europa sieht sich weiterhin mit schwierigen
Rahmenbedingungen konfrontiert, darunter eine schwache Nachfrage, hohe
Energiekosten und zunehmender Importdruck aus Asien. Aufgrund seines geringeren
Umfangs und des höheren logistischen Aufwands entstehen im Werk Köln höhere
Kosten als an den anderen europäischen PVC-Standorten des Unternehmens. Das
Unternehmen wird seine Kunden weiterhin von seinen verbleibenden,
kostengünstigeren PVC-Produktionsstätten in Deutschland aus beliefern, darunter
auch der kürzlich erworbene Standort in Wilhelmshaven.
Auch auf dem globalen Markt insgesamt ist ein Preis- und Kostendruck zu
beobachten. Im dritten Quartal 2026 liegen die Durchschnittspreise für PVC und
Polyethylen in Nordamerika unter denen des zweiten Quartals 2026, da sich die
Preisanstiege, die ursprünglich im zweiten Quartal nach Ausbruch des Iran-
Konflikts zu verzeichnen waren, abgeschwächt haben. Darüber hinaus verzeichnete
das Unternehmen in seinem Geschäftsbereich ?Wohnungsbau und Infrastruktur"
höhere Frachtkosten aufgrund eines starken Anstiegs der Dieselpreise sowie einen
moderaten Rückgang des Absatzvolumens, der auf die Abschwächung der Bautätigkeit
infolge des steigenden Zinsniveaus zurückzuführen ist.
Angesichts dieser schwierigeren Marktbedingungen rechnet Westlake für das dritte
Quartal 2026 mit einer im Vergleich zum zweiten Quartal 2026 rückläufigen
finanziellen Entwicklung.
?Angesichts der anhaltend schwierigen Marktbedingungen, mit denen die globale
Chemieindustrie konfrontiert ist, haben wir im Rahmen unserer fortlaufenden
Optimierung der Geschäftsabläufe die schwierige Entscheidung getroffen, den
Betrieb an unserem PVC-Standort in Köln einzustellen", erklärte Jean-Marc
Gilson, President und Chief Executive Officer von Westlake. ?Wir werden unsere
geschätzten Kunden weiterhin mit PVC beliefern, das in unseren anderen deutschen
Werken hergestellt wird. Ich möchte das Engagement und die Leistungen aller
unserer Mitarbeiter würdigen, einschließlich derjenigen, die uns verlassen
werden. Wir wissen ihre langjährigen Bemühungen zu schätzen und verpflichten
uns, alle Betroffenen mit Respekt zu behandeln und sie bei diesem Übergang zu
unterstützen."
Das Werk in Köln verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von rund
165.000 Tonnen PVC. Im Zusammenhang mit der Schließung des Standorts Köln
rechnet Westlake mit Aufwendungen vor Steuern in Höhe von insgesamt rund 205
Mio. USD, die sich aus Baraufwendungen in Höhe von rund 100 Mio. USD und nicht
zahlungswirksamen Aufwendungen in Höhe von rund 105 Mio. USD zusammensetzen. Es
wird erwartet, dass etwa 110 Mio. USD dieser zahlungswirksamen und
zahlungsunwirksamen Aufwendungen im Jahr 2026 verbucht werden, während der
verbleibende Teil im Jahr 2027 verbucht werden soll. Der Standort wird
voraussichtlich im ersten Quartal 2027 den Betrieb einstellen. Es wird erwartet,
dass diese Maßnahmen die laufende Rentabilität der europäischen Chlorvinyl-
Geschäftsbereiche von Westlake verbessern werden.
Über Westlake
Westlake, das im Jahr 2026 sein 40-jähriges Bestehen feiert, ist ein weltweit
tätiger Hersteller und Anbieter von Materialien und innovativen Produkten, die
den Alltag bereichern. Mit Hauptsitz in Houston und Niederlassungen in Asien,
Europa und Nordamerika liefern wir die Bausteine für wichtige Lösungen - von den
Bereichen Wohnungsbau und Bauwesen über Verpackung und Gesundheitswesen bis hin
zur Automobilindustrie und zu Konsumgütern.
Kontakte
Medienanfragen: Chip Swearngan, 713-960-9111
Anfragen von Investoren: Jeff Holy, 713-960-9111
Zukunftsgerichtete Aussagen
Die Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Tatsachen
darstellen, einschließlich Aussagen zum Zeitpunkt der voraussichtlichen
Einstellung bestimmter Betriebsaktivitäten im PVC-Werk in Köln, zu den
erwarteten Auswirkungen der Schließung auf die Produktionskapazität, zu den
geschätzten Kosten vor Steuern und den erwarteten Mittelabflüssen im
Zusammenhang mit der Schließung, zur voraussichtlichen finanziellen Entwicklung
des Unternehmens im dritten Quartal 2026, sowie die erwarteten Auswirkungen der
Schließung auf die Rentabilität der europäischen Chlorvinyl-Betriebe des
Unternehmens, sind zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne der US-amerikanischen
Wertpapiergesetze. Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen erheblichen
Risiken und Ungewissheiten, von denen viele außerhalb des Einflussbereichs des
Unternehmens liegen. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich abweichen,
was unter anderem auf Faktoren wie die endgültigen Kosten für die Schließung
dieser Standorte, den Ausgang der Beratungen mit Betriebsräten, Gewerkschaften
und staatlichen Behörden sowie auf sonstige Risiken und Ungewissheiten
zurückzuführen sein kann. Ausführlichere Informationen zu den Faktoren, die dazu
führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich abweichen,
entnehmen Sie bitte dem Jahresbericht des Unternehmens auf Formular 10-K für das
am 31. Dezember 2025 endende Geschäftsjahr, der am 26. Februar 2026 bei der
Securities and Exchange Commission (der ?SEC") eingereicht wurde, sowie im
Quartalsbericht des Unternehmens auf Formular 10-Q für das am 30. Juni 2026
endende Quartal, der am 5. August 2026 bei der SEC eingereicht wurde.
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