Goldpreis legt erneut zu 22.07.2026, 12:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Gold 4.117,90 USD +0,85 % ARIVA Indikation Rohstoffe

Der Goldpreis XC0009655157 hat am Mittwoch trotz steigender Ölpreise an seine Vortagsgewinne angeknüpft. An der Börse in London wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bei 4.115 US-Dollar gehandelt. Das waren 36 Dollar mehr als am Vortag. Zeitweise stieg die Notierung bis auf 4.141 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit dem 7. Juli.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Iran und den USA setzten sich unterdessen fortsetzen. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran angegriffen. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom mit. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

"Trotz der Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran und des daraus resultierenden Anstiegs der Ölpreise, die normalerweise als Gegenwind für Gold wirken, konzentrieren sich die Händler stattdessen auf die Tatsache, dass die diplomatischen Kanäle offen bleiben und die Spannungen abnehmen könnten", kommentierte Ricardo Evangelista, Analyst bei ActivTrades. Er erwarte, dass der Ölpreis zunächst auf dem aktuellen Niveau verharren dürfte. Die Energiepreisentwicklung dürfte aber weitere Aufschläge bei Gold verhindern. "Andererseits bietet die 4.000-Dollar-Marke weiterhin starke Unterstützung, sodass ein Absinken unter diese Schwelle wahrscheinlich erneute Kaufaktivitäten auslösen dürfte."

Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist der Goldpreis deutlich gefallen. Steigende Ölpreise hatten die Erwartung geschürt, dass die Notenbanken ihre Leitzinsen anheben dürften. Wenn die Inflationserwartungen steigen und damit verbunden die Erwartungen an Zinserhöhungen, dämpft das in der Regel die Nachfrage nach dem Edelmetall, das keine Marktzinsen abwirft. Ende Juni war der Goldpreis zeitweise unter 4.000 Dollar gefallen, nachdem der Preis im Januar noch ein Rekordhoch bei knapp 5.600 Dollar erreicht hatte.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 17,43
Hebel: 19,70
mit starkem Hebel
Ask: 45,93
Hebel: 7,84
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MM98YR MM305T. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer