Anzeige
++++++ Investmentbanken raten zum Kauf: Kursziele weit über heutigem Niveau ++++++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Güterverkehr der Bahn wird auch 2026 Verluste machen 17.09.2026, 10:04 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die kriselnde Bahn-Güterverkehrstochter DB Cargo wird eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr die von der EU-Kommission vorgeschriebene "schwarze Null" verfehlen - also weiterhin Verluste machen. Grund dafür seien einmalig anfallende Verlustabschreibungen bei einer zum Verkauf stehenden britischen Tochtergesellschaft, wie Cargo-Chef Bernhard Osburg sagte.

Die daraus resultierenden Wertberichtigungen von rund 260 Millionen Euro belasteten das Ergebnis des Güterverkehrskonzerns, hieß es aus Unternehmenskreisen. Es werde daher absehbar in diesem Jahr eine schwarze Null kaum zu schaffen sein.

Erneute Gespräche mit der EU

Das Unternehmen muss somit erneut mit der EU in Verhandlungen gehen. Die Kommission hatte dem Konzern in einem sogenannten Beihilfeverfahren einen umfassenden Sanierungskurs auferlegt, mit dem Ziel, ab 2026 operativ wieder in die Gewinnzone zu kommen.

Das aktuelle Sanierungskonzept sieht unter anderem dem Abbau von rund 6.200 der rund 14.000 Vollzeitstellen in Deutschland vor. Außerdem plant Cargo-Chef Bernhard Osburg eine stärkere Ausrichtung auf europäische Verkehre. Doch insbesondere dieser Prozess sorgt nun für Verzögerungen.

Das bisher auf Deutschland konzentrierte Sanierungskonzept müsse nun auf das gesamte europäische Geschäft mit insgesamt 16 Auslandstöchtern ausgeweitet werden, betonte Osburg. Dabei werde intensiv geschaut, welche dieser Gesellschaften für die Umsetzung der Europa-Strategie essenziell seien.

Sanierung in Deutschland auf gutem Weg

Die EU will Osburg überzeugen, dass die Sanierung innerhalb Deutschlands auf einem guten Weg sei. Ohne die Abschreibungen bei der englischen Tochter wäre die schwarze Null in diesem Jahr erreicht worden, betonte er. Schon im vergangenen Jahr lag das Ergebnis nach Steuern und Zinsen (Ebit) mit minus 58 Millionen Euro knapp vor dem Ziel.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer