Anzeige
++++++ Agnico Eagle übernimmt 19,99% Craig Parrys Vizsla Copper entwickelt sich zu einer nordamerikanischen Rohstoffplattform ++++++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Juso-Chef

Koalition muss 'verrückte Fehler' korrigieren 10.09.2026, 09:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt sollte sich die Bundesregierung nach Ansicht von Juso-Chef Philipp Türmer einen Neustart verordnen, Fehlentscheidungen korrigieren und "Grausamkeiten" in den geplanten Sozialreformen wieder streichen. "Wir haben völlig verrückte Fehler gemacht, indem wir beispielsweise den Tankrabatt kurz vor den Wahlen abgeschafft haben", sagte er im ARD-"Morgenmagazin".

Auch fänden es viele Bürger ungerecht, dass die Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren wegfallen soll. Hier müsse die Union, einschließlich Kanzler Friedrich Merz (CDU), "ein bisschen den Taschenrechner ausschalten und euer Herz wieder anstellen". Es müsse angesichts des AfD-Erfolgs jetzt darum gehen, um jeden und jede Einzelne zu kämpfen, deren Vertrauen man noch zurückgewinnen könne.

"Diese Demokratie enkelfähig machen"

Bei der Wahl in Sachsen-Anhalt hätten die Bürger der Bundesregierung "quasi den Mittelfinger gezeigt", sagte Türmer. Reformen dürften nicht mehr Einschnitte bedeuten, sondern müssten mehr Gerechtigkeit bringen, sagte er. "Ihr wollt die Rente enkelfähig machen, ich will diese Demokratie enkelfähig machen."

Der Chef der Jungen Gruppe der Union im Bundestag, Pascal Reddig, widersprach scharf und sagte zu Türmer: "Das ist Sozialpopulismus, was du hier betreibst." Reformen seien "über ganz viele Jahre" nicht gemacht worden, aber jetzt unumgänglich für die Zukunft der Sozialsysteme bei Gesundheit, Rente und Pflege.

Reddig betonte, die Koalition aus Union und SPD habe eine Verantwortung "auch für das Land und für die Frage, ob wir Systeme den Menschen hinterlassen, auch nach dieser Legislaturperiode, die noch funktionieren". Steigende Beiträge bei einem gleichzeitig sinkenden Rentenniveau würden dazu führen, dass die Menschen noch weniger Geld in der Tasche hätten - "und das will ich nicht".

Union will Missbrauch von Sozialleistungen angehen

Massiv bekämpft werden müsse zudem der Missbrauch von Sozialleistungen, "den wir an ganz vielen Stellen im Land haben", sagte Reddig. "Das ist auch ein Grund, warum in Sachsen-Anhalt viele Menschen AfD gewählt haben." Es gebe "eine Gruppe im Land, die den Staat und vor allem den Sozialstaat ausbeutet". Und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) verhindere aber seit Monaten, dass dafür ein Gesetz in den Bundestag komme.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer