Anzeige
+++>>> TempraMed zündet den Wachstumsturbo: Rekordumsätze, Humana-Deal und nur 28 Mio. CAD Börsenwert <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Juso-Chef wirbt für rot-grün-rote Koalition in Berlin 24.09.2026, 21:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Bundesvorsitzende der SPD-Jugendorganisation Jusos, Philipp Türmer, teilt die Bedenken gegen eine mögliche Koalition von Linken, SPD und Grünen in Berlin nicht. "Berlin ist eine progressive Stadt und braucht auch eine progressive Koalition", sagte Türmer der Nachrichtenplattform "The Pioneer". "Am Ende ist es eine Entscheidung der Parteien vor Ort, aber die Weltuntergangsszenarien, die jetzt überall beschworen werden, wenn Rot-Grün-Rot regieren würde, erscheinen mir stark übertrieben. Ich glaube, diese Koalition könnte genauso eine Chance sein."

Der Juso-Chef sagte, er verschließe nicht die Augen "vor dem Antisemitismus-Problem" in Berlin. "Wer Antisemitismus ernsthaft bekämpfen will, muss aber anerkennen: Das Problem ist größer als ein Bezirksverband oder eine einzelne Partei", sagte Türmer. "Da sind Neuköllner Linke, die antisemitischen Rappern eine Bühne bieten."

Juso-Chef: Verantwortung für jüdisches Leben

Für alle Parteien gilt nach Auffassung des Juso-Bundesvorsitzenden, dass sie Verantwortung für jüdisches Leben hätten. "Ich bin überzeugt, auch ein rot-grün-rotes Bündnis kann deutlich machen, dass zu progressiver Politik auch der unumstößliche Schutz für Jüdinnen und Juden dazu gehört", sagte Türmer.

Die Linke wurde bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag stärkste Kraft. Sie könnte für eine Dreierkoalition mit Grünen und SPD ein Bündnis schmieden. Die Berliner Linke beziehungsweise Teile von ihr stehen wegen ihrer Positionen zum Nahostkonflikt und zum Antisemitismus in der Kritik. Die Parteispitze hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Kritik in der SPD

Bei einer Wahlparty des Kreisverbands Neukölln waren eine bekannte Clan-Größe sowie ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Ende August soll ein Rapper bei einer Veranstaltung der Partei ein Lied gegen den Krieg Israels in Gaza mit Zeilen wie "Yalla Yalla Intifada Westbank, Palästina, Gaza" sowie "Death to the IDF" (Tod der israelischen Armee) gesungen haben.

In der SPD gibt es Kritik an einer möglichen Linke-geführten Regierung. Die beiden ehemaligen Regierenden Bürgermeister Michael Müller und Walter Momper (beide SPD) sind gegen Gespräche mit der Linken, aber auch Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke hat Bedenken.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer