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SPDler sieht große Nervosität bei CDU 14.09.2026, 13:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, hat die Union zu einer besseren Regierungszusammenarbeit aufgerufen. "Es ist schon wahrnehmbar, dass man gerade eine große Nervosität insbesondere bei der CDU spürt", sagte der Politiker in der Sendung "Stimme am Morgen" bei Welt TV.

Dies beobachte er gerade im Hinblick auf die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, wo die CDU in den Umfragen jüngst bei unter zehn Prozent landete. "Ich kann noch mal an den Koalitionspartner wirklich appellieren, jetzt wirklich wieder in die Spur zu kommen, Dinge gemeinsam mit uns auch besser zu machen", so der SPDler.

Wiese bemängelte auch Äußerungen von Friedrich Merz, in denen Bürgerinnen und Bürger als faul hingestellt worden seien. Debatten etwa über "Lifestyle-Teilzeit" oder über angebliche "Nutznießer" hätten "nicht geholfen". Wer Reformen umsetzen wolle, müsse die Menschen mitnehmen. "Der Bundeskanzler muss hier auch eine andere Tonlage auf den Weg bringen", sagte Wiese.

SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller knüpfte die Regierungszusammenarbeit nicht an den Verbleib von Merz. "Der Bundeskanzler ist gewählt. Und sofern es irgendwelche Absatzbewegungen geben sollte, müssten dann weitere Gespräche geführt werden", sagte sie im Gespräch mit Welt TV.

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