Anzeige
+++>>> Diese Aktie steigt: Washington sichert 12 Mrd. USD per Gesetz – jetzt werden Metalle gebraucht! <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
KORREKTUR

Doch etwas größere Weinernte als befürchtet 21.10.2026, 10:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

(Im 1. Satz des 2. Absatzes, wurde die Größenordnung korrigiert: Hektoliter. Dies gilt auch im drittletzten Absatz. Auch hier muss es Hektoliter heißen.)

BODENHEIM (dpa-AFX) - Die Weinernte in Deutschland wird 2026 nicht ganz so dürftig ausfallen wie befürchtet. Zwar kommt nach finalen Schätzungen der Winzer definitiv weniger Weinmost zusammen als im Schnitt der vergangenen Jahre, allerdings nicht so wenig, wie zuletzt vom Deutschen Weininstitut (DWI) angenommen.

Wie das DWI im rheinhessischen Bodenheim mitteilte, wird nun von 7,7 Millionen Hektolitern ausgegangen. Das wäre das Vorjahresniveau und läge zehn Prozent unter dem Schnitt der vergangenen zehn Jahre.

Vor Kurzem hatte das Institut noch eine um 20 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt von 8,7 Millionen Hektolitern liegende Menge prognostiziert. Damit wäre es auf die kleinste Ernte seit 16 Jahren hinausgelaufen. Das Statistische Bundesamt ging von einer um vier Prozent niedrigeren Ernte aus als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 und von 8,0 Millionen Hektolitern.

Deutliche regionale Unterschiede

Die neuerliche Abfrage habe in einigen Anbaugebieten etwas höhere Mengen ergeben, erklärte DWI-Sprecher Ernst Büscher. Wie schon in vergangenen Jahren zeigen sich laut Weininstitut deutliche regionale Unterschiede, die auf unterschiedliche Mengen an Niederschlag und Wasserspeicherkraft der Böden zurückzuführen seien.

In den drei größten Anbaugebieten habe sich die Trockenheit doch nicht so stark ausgewirkt, wie befürchtet. In Rheinhessen liegt der Ertrag demnach mit 2,3 Millionen Hektolitern auf dem Niveau des Vorjahres. Die Pfalz komme auf 2,1 Millionen Hektoliter - zwölf Prozent mehr als 2025, aber immer noch 5 Prozent unter dem zehnjährigen Schnitt. Ähnlich das Bild in Baden: Hier werden es geschätzt rund 1,0 Millionen Hektoliter, drei Prozent über dem Vorjahr und 12 Prozent unter dem langjährigen Mittel.

Plus in Hessen, geringe Menge an der Mosel

Die Winzerinnen und Winzer an der Mosel erwarten laut DWI nur 610.000 Hektoliter, satte 13 Prozent unter dem zehnjährigen Schnitt. Gar 21 Prozent unter diesem Schnitt bleibt Württemberg mit geschätzt 700.000 Hektolitern.

Wieder anders in Hessen: Der Rheingau liegt mit 200.000 Hektolitern 18 Prozent über dem Vorjahr und 6 Prozent unter dem Schnitt, die hessische Bergstraße kommt bei beiden Werten auf ein Plus und erwartet 32.000 Hektoliter.

Die im Vorjahr mit ungewöhnlich großen Ernten gesegneten Gebiete Saale-Unstrut und Sachsen liegen mit 45.000 sowie 25.000 Hektolitern etwas über dem langjährigen Schnitt, jedoch mit 24 sowie 14 Prozent sehr deutlich unter der Menge von 2025.

Alle 13 Anbaugebiete sprechen laut DWI von einer außergewöhnlich hohen Traubenreife in diesem Jahr und einem erstklassigen Gesundheitszustand. Es sei mit sehr aromatischen Weißweinen, konzentrierten Rotweinen und erstklassigen edelsüßen Weinen zu rechnen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer