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Elliott steigt bei der Telekom ein - Ziel: keine Fusion mit T-Mobile US 02.09.2026, 22:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Telekom 28,93 EUR +2,26 % Lang & Schwarz
T-Mobile US 160,94 EUR +2,46 % Lang & Schwarz

Die nach Bloomberg-Informationen angedachte mögliche Fusion der Deutschen Telekom DE0005557508 mit ihrer US-Mobilfunktochter T-Mobile US US8725901040 hat Kreisen zufolge nun auch den aktivistischen Investor Elliott auf den Plan gerufen. Dieser habe einen beträchtlichen Anteil an der Deutschen Telekom aufgebaut, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf Kreise.

Elliott habe angedeutet, dass die Deutsche Telekom ihre Fusionspläne fallen lassen sollte. Stattdessen sollten andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe. Alle Beteiligten hätten die Angelegenheit nicht kommentieren wollen.

Die in New York notierten Hinterlegungsscheine der Telekom (ADR) legten in einer ersten Reaktion um bis zu fünf Prozent zu. T-Mobile-US-Papiere gewannen drei Prozent. Ende April hatte Bloomberg unter Berufung auf Kreise berichtet, dass der deutsche Konzern über eine Idee diskutiert habe, wonach eine Holdinggesellschaft Gebote für Aktien beider Unternehmen abgeben würde. Ein solcher Schritt wäre das größte öffentliche Übernahmegeschäft aller Zeiten.

Die Telekom hält etwa 53 Prozent an der US-Mobilfunktochter, die an der Börse aktuell mit etwas mehr als 200 Milliarden Dollar bewertet wird. Die Deutsche Telekom selbst kommt auf umgerechnet rund 160 Milliarden Dollar.

Das kombinierte Unternehmen könnte eine Börsennotierung in den USA und an einem großen europäischen Handelsplatz anstreben, so die Kreise. Die Details müssten aber noch ausgearbeitet werden. Zudem befänden sich die Diskussionen in einem frühen Stadium und jede Maßnahme erfordere politische Unterstützung, um umgesetzt werden zu können. An der Telekom sind deren Angaben zufolge der Bund mit 14,1 Prozent und die in seinem Besitz befindliche Bank KfW mit 14,2 Prozent beteiligt.

In den vergangenen Jahren hätten sich beide Unternehmen immer mal wieder über einen engeren Zusammenschluss unterhalten, hieß es in den Kreisen weiter. Ob es dieses Mal klappt, war allerdings schon vor dem Einstieg von Elliott ungewiss. Laut der US-Nachrichtenseite Semafor haben Manager von T-Mobile US Bedenken über einen Zusammenschluss mit der Telekom geäußert.

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