Anzeige
+++Uran durchbricht die 90-Dollar-Marke: – wird Myriad der nächste Uran-Gigant aus Wyoming? – wird Myriad der nächste Uran-Gigant aus Wyoming?+++
PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Kreml

CIA-Chef Ratcliffe für Geheimdienstkontakte in Moskau 26.08.2026, 07:26 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Kreml hat die Reise des Direktors des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, nach Moskau bestätigt. Ratcliffe sei zu Kontakten "zwischen den Geheimdiensten" in die russische Hauptstadt gekommen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der "Washington Post". Am Morgen sagte der Vertraute von Präsident Wladimir Putin auf Anfrage russischer Nachrichtenagenturen außerdem, dass es kein Treffen des Kremlchefs mit Ratcliffe gegeben habe. Zu den Inhalten von Ratcliffs Gesprächen in Moskau machte Peskow demnach keine Angaben.

Am Vortag hatte der Kremlsprecher nach Landung eines US-Militärflugzeugs in Moskau noch behauptet, ihm sei nichts bekannt dazu. Russische Kommentatoren amüsierten sich über die Äußerungen, weil es Aufnahmen von dem Flugzeug in den sozialen Netzwerken gab. Viele fragten sich, wie eine solche riesige Maschine ohne Wissen der Staatsführung mit dem CIA-Chef an Bord einfach auf dem Flughafen Wnukowo landen könne.

Für Ratcliffe dürfte es der erste Besuch als CIA-Chef in Moskau gewesen sein. Zuletzt hatte 2021 der damalige CIA-Chef William Burns Russland besucht, der sich auch mit Putin traf. Burns sollte damals im Auftrag von US-Präsident Joe Biden eine Eskalation im Ukraine-Konflikt verhindern. Putin begann dann seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar 2022. Auch danach gab es weiter Kontakte zwischen Geheimdiensten und Militär.

Spekulationen zu Ratcliffs Reise nach Moskau

Über den Anlass der jüngsten Gespräche wurde spekuliert. Bekannt ist dazu offiziell nichts. Gemutmaßt wurde vielfach, dass Ratcliffe Russland vor einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg warnen wollte. Die Ukraine hatte unter Berufung auf Geheimdienstinformationen mitgeteilt, Putin plane eine Mobilmachung nach der Parlamentswahl im September. Kremlsprecher Peskow wies das erst am Dienstag erneut als Falschinformation - als eine "Ente" - zurück, die nur das Ziel habe, die Lage in Russland vor den Wahlen zu destabilisieren.

Der kremlnahe Politologe Sergej Markow äußerte auch noch andere Thesen: etwa zu einem möglichen Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Moskau unterstützt die Führung in Teheran. Möglich sei auch eine Verbindung zu dem Fund von Sprengstoff-Drohnen auf dem Flughafen Halle-Leipzig, meinte er. Die Amerikaner vermuten Russland hinter dem Vorfall. Die Ermittlungen dazu laufen in Deutschland.

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte auf dem Flughafen von einem hybriden Angriff fremder Mächte gesprochen, ohne auf Moskau zu zeigen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) kündigte am Dienstag an, dazu in Kürze Erkenntnisse bekanntzugeben. Die Urheber würden für diese Bedrohung "bezahlen", sagte er.

Am Dienstagabend hob das US-Flugzeug nach Berichten russischer Staatsmedien wieder in Richtung Riga ab. Auffällig war in Moskau, dass es am Dienstag keine ukrainischen Drohnenangriffe gab. Laut US-Medien hatten die Amerikaner Kiew gebeten, die Angriffe zeitweilig einzustellen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer