Linke

Private Vorsorge macht Rente zum 'Glücksspiel' 24.04.2026, 06:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat die Bundesregierung aufgefordert, die gesetzliche Rente nach dem Vorbild Österreich zu stärken. "Dass die Renten in Deutschland im EU-Vergleich so niedrig sind, ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen", sagte Schwerdtner der Deutschen Presse-Agentur. In Österreich, wo alle Erwerbstätigen in ein gemeinsames System einzahlen, seien deutlich höhere Renten möglich.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte diese Woche mit der Aussage für Wirbel gesorgt, die gesetzliche Rente werde künftig allenfalls noch die "Basisabsicherung" sein für das Alter. Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) betonte daraufhin, Ziel der anstehenden Rentenreform sei ein Modell, das aus den drei Säulen gesetzliche, betriebliche und private Rente den Lebensstandard sichere.

Schwerdtner widersprach. "Wer jetzt weiter auf private Vorsorge setzt, macht die Rente zu einem Glücksspiel, bei dem die meisten Menschen im Alter verlieren werden", argumentierte die Linken-Politikerin. "Wir brauchen eine starke gesetzliche Rente, auf die sich alle verlassen können."

Die Linke fordert, das Niveau der gesetzlichen Rente wieder anzuheben von rund 48 Prozent auf mindestens 53 Prozent. Dafür soll eine "Erwerbstätigenversicherung" wie in Österreich gegründet werden, in die auch Beamte, Selbstständige und Politiker einzahlen.

Das Rentenniveau ist eine Rechengröße: Es setzt Renten nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst ins Verhältnis zum aktuellen Durchschnittslohn.

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