PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

Lürssen-Militärwerften - IG Metall will bei Verkauf mitreden 14.09.2025, 12:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.118,20 EUR -0,33 % L&S Exchange

HAMBURG (dpa-AFX) - Vor einer möglichen Übernahme der Lürssen-Militärwerften fordert die zuständige Gewerkschaft die Verhandler auf, Tarifverträge beizubehalten. "Ohne Standort- und Beschäftigungssicherung sowie gute Tarifverträge wird kein neues Modell funktionieren", sagte der Leiter der Industriegewerkschaft Metall Küste, Daniel Friedrich, der Deutschen Presse-Agentur.

Friedrich zufolge gibt es in der Lürssen-Militärsparte, kurz NVL, unterschiedliche Tarifmodelle: Manche Standorte fallen unter den Metall-Flächentarifvertrag, andere wie Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern) unter einen schlechteren Haustarifvertrag. Die Gewerkschaft will sich dafür einsetzen, dass künftig einheitlich der Flächentarifvertrag gilt.

Als möglicher Käufer von NVL wird der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall gehandelt. "Tarifbindung ist bei Rheinmetall nicht selbstverständlich", sagte Friedrich. Das habe die Gewerkschaft etwa während zurückliegender Tarifauseinandersetzungen in Bremen erlebt, wo Rheinmetall in Nähe zu Lürssen tätig ist. Da Rheinmetall von Staatsaufträgen profitiere, sei Tarifbindung aber angebracht.

Gespräche ohne Arbeitnehmervertreter

Dass Rheinmetall die Militärsparte der Bremer Werftengruppe Lürssen übernehmen wolle, berichteten mehrere Medien Ende August. Die Unternehmen bestätigten das auf Anfrage nicht. Aus einem internen Schreiben geht aber hervor, dass Konsolidierungsgespräche bei NVL laufen.

Zu NVL gehören vier Werften in Norddeutschland, darunter auch Blohm+Voss im Hamburger Hafen, sowie laut Website Standorte in Bulgarien, Kroatien, Ägypten und Brunei.

Die IG Metall war Friedrich zufolge bislang nicht in die Gespräche eingebunden. "Wir haben viele Fragen, gerade zur Zukunft der Standorte und dem industriepolitischen Konzept", sagte er.

Friedrich befürwortet "nationalen Champion"

Friedrich wirbt seit einer Weile für eine Konsolidierung im deutschen Marinegeschäft. Ein Zusammenschluss von etwa NVL und Thyssenkrupps Marinesparte TKMS (Kiel) zu einem "nationalen Champion" kann seiner Ansicht nach den heimischen Wirtschaftsstandort stärken. Dass die Bundesregierung sich nicht stärker einbringt, kann er nach eigener Aussage nicht nachvollziehen. Etwa das Bundesverteidigungsministerium sei gefordert./lkm/DP/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,67
Hebel: 18,64
mit starkem Hebel
Ask: 1,59
Hebel: 7,30
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GN1FX4 GW7NRN. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer