PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

Mehr Pünktlichkeit? Verband offen für weniger Züge 03.11.2026, 06:39 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Weniger Angebot für mehr Pünktlichkeit auf der Schiene? Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) hält das für einen Weg, um möglichst schnell für pünktlichere Züge zu sorgen. "Ich habe nichts gegen Ausdünnung, wenn es alle trifft und nicht dauerhaft ist", sagte Geschäftsführer Jan Görnemann der Deutschen Presse-Agentur.

Heute nimmt die Kommission "Robuster Fahrplan" ihre Arbeit auf. Das Expertengremium soll untersuchen, wie die Züge trotz des überalterten und überlasteten Schienennetzes schnell wieder pünktlicher werden. Die hohe Unpünktlichkeit bei der Bahn geht vor allem auf die schlechte Infrastruktur zurück. Hinzu kommt eine Überlastung vor allem an den Verkehrsknoten.

Dem Expertengremium wird auch der einstige Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, angehören. Er brachte im "Tagesspiegel" bereits eine Ausdünnung des Angebots ins Spiel. "Ein Beispiel könnte sein, dass zwischen Berlin und Hamburg nur noch einmal pro Stunde ein Fernzug fährt statt alle 30 Minuten, die Züge dafür aber zuverlässig unterwegs sind." Ferlemann ist Mitglied im Aufsichtsrat der für die Infrastruktur zuständigen Bahntochter DB InfraGo, die die Expertenkommission einberufen hat.

Görnemann vom BSN betonte: "Wir können und dürfen uns an die derzeitige Qualität, die wir auf der Schiene haben, nicht gewöhnen." Bislang seien viele Versuche gescheitert. Jeder neue Versuch sei ehrenwert und richtig. Er fordert, dass neben dem Nahverkehr auch der Fernverkehr und der Güterverkehr von möglichen Kürzungen betroffen sein sollten. Außerdem müssten die Züge länger werden, wenn der Takt ausgedünnt wird. "Jeder Zug, der zu kurz ist, frisst Kapazität in Knoten, die überlastet sind."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer