Anzeige
+++Washington setzt auf Wolfram.: Allegiance startet in Nevada. Allegiance startet in Nevada.+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Miersch

Fraktionen und Länder bei Rentenreform einbeziehen 11.10.2026, 10:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Im Koalitionsstreit über die Rentenreform will SPD-Fraktionschef Matthias Miersch auch die Fraktionen und Länder-Regierungschefs einbinden, um Blockaden aufzulösen. "Es gibt die Überlegung, dass man die Fraktionen und möglicherweise auch die Ministerpräsidenten in den Prozess einbezieht, bevor es einen Kabinettsbeschluss gibt", sagte Miersch der "Zeit".

"Das haben wir bei anderen Gesetzen auch schon gemacht, und das hielte ich hier für richtig", fügte er hinzu. "Die genaue Organisationsform wäre zu diskutieren, in jedem Fall müssten die Fraktionen einbezogen werden", mahnte der Fraktionschef.

Der Streit dreht sich im Kern um das Ende der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Die Abschaffung hatte eine von der Regierung eingesetzte Rentenkommission vorgeschlagen, von Teilen der SPD kommt aber Widerstand. Miersch betonte, die SPD trage sehr viele Vorschläge der Kommission mit, auch solche, die nicht unbedingt Linie der Partei seien. "Aber ich habe immer wieder betont, dass dieser Reformbericht der Kommission nicht das Mitdenken der Parlamentarier ersetzt", betonte der SPD-Politiker.

SPD-Fraktionschef will Akzeptanz der Reform erhöhen

Miersch wies den Vorwurf der Blockade zurück. "Wir blockieren überhaupt nichts. Auch innerhalb der CDU gibt es eine Riesendiskussion über die Rente", sagte er und verwies auf Ministerpräsidenten der Union. Zudem könne man die Ergebnisse der Landtagswahlen nicht einfach ignorieren, argumentierte Miersch weiter. "Die Leute haben uns klar zu verstehen gegeben, dass sie diesen Teil der Reformen als ungerecht empfinden. Das zu thematisieren, ist notwendig und bedeutet nicht, dass ich die Reformen aufhalten will. Im Gegenteil: Ich will für Akzeptanz sorgen."

Miersch zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass die Bundesregierung nicht vorzeitig zerbricht, sondern bis 2029 hält: "Wenn ich selten wette: Darauf würde ich wetten", sagte er. Die Situation sei eine andere als in den letzten Monaten der Ampel-Regierung, die im Streit scheiterte. "Ich nehme nach wie vor ein Grundvertrauen wahr. Das hatte ich zu einem gewissen Zeitpunkt in der Ampel nicht mehr: ein Grundvertrauen der Kräfte, die in der Führung ganz eng zusammenarbeiten müssen."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer