Ministerin will nach Landtagswahl im VW-Aufsichtsrat bleiben 10.08.2025, 10:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.352,40 EUR -5,92 % Lang & Schwarz

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Trotz Kritik an ihrer Rolle im Aufsichtsrat von Volkswagen will Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg das Mandat auch nach der Landtagswahl 2027 behalten - sofern sie dann wieder der Landesregierung angehört. Auf die Frage, ob sie weitermachen möchte, antwortete die Grünen-Politikerin mit einem klaren "Ja". Kritiker hatten bemängelt, dass ihr Ressort keinen direkten Bezug zur Autobranche hat. Gerade in Krisenzeiten sei es jedoch wichtig, dass beide Regierungsparteien Verantwortung übernähmen, sagte Hamburg der Deutschen Presse-Agentur.

"Es soll kein Zweifel daran aufkommen, dass das Engagement bei Volkswagen vom gesamten Kabinett getragen wird." Das Zusammenwirken von SPD und Grünen im Aufsichtsrat habe sich bewährt. "Zudem bringe ich eine ergänzende Perspektive in den Aufsichtsrat, auch das stellt einen Mehrwert dar", sagte Hamburg.

Ihre Doppelrolle als Ministerin und Aufsichtsrätin sieht die Grünen-Politikerin positiv. Beides lasse sich zeitlich und in der Sache gut miteinander vereinbaren. Die Tätigkeit im Aufsichtsrat sei für sie "ein großer Mehrwert", weil sie einen zusätzlichen Blick auf die wirtschaftliche Lage des Landes bekomme.

Mit Olaf Lies und "richtig Schwung"

Zur Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Olaf Lies (SPD), der seit Mai ebenfalls wieder für das Land im Aufsichtsrat sitzt, sagte Hamburg: "Ich bin überzeugt, dass das mit Olaf Lies genauso laufen wird und wir mit richtig Schwung in die gemeinsame Arbeit gehen." Zuvor habe sie bereits sehr gut und kollegial mit dem früheren Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) in dem 20-köpfigen Gremium zusammengearbeitet.

Mit Blick auf die Zukunft des VW -Werks in Osnabrück und eine mögliche Kooperation des Autobauers mit dem Rüstungskonzern Rheinmetall betonte Hamburg, dass zunächst die Sicherung von Arbeitsplätzen im Vordergrund stehe. Konkrete Szenarien kommentiere sie erst, wenn eine realistische Option vorliege.

Osnabrück ist bei Rheinmetall "im Spiel"

Rheinmetall-Chef Armin Papperger hatte sich zuletzt offen für eine Ausweitung der Zusammenarbeit gezeigt. "Wir sind immer offen für Kooperationen", sagte er und verwies auf bestehende Projekte mit Volkswagens Lkw-Tochter Traton (MAN, Scania). Osnabrück sei "natürlich auch im Spiel", sollte zusätzlicher Bedarf entstehen.

Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte im VW-Konzern. Ministerpräsident Lies und seine Stellvertreterin Hamburg sitzen für das Land im Aufsichtsrat. Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern haben sie dort die Mehrheit, bei wichtigen Entscheidungen hat das Land ein Veto-Recht./kge/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 12,52
Hebel: 20
mit starkem Hebel
Ask: 33,55
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA4HLF WA0K14. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer